20.08.2018 - 15:28 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Ein Dankeschön für die Retter in der Not: Feuerwehr und Nachbarn

Regen, Hagel und dann auch noch ein überfluteter Keller - die 81-jährige Magdalena Weiß erlebte vor einigen Tagen einen Alptraum. Jetzt macht sie aus der Not eine Tugend und dankt ihren Helfern.

Magdalena Weiß in ihrem Keller, der nach einem Starkregen überflutet war.
von PSBAProfil

Die Rosenbergerin Magdalena Weiß kann es bis heute kaum fassen, was ihr widerfahren ist: Ihr gesamter Keller stand nach einem Gewitterguss unter Wasser. "Es war an einem Samstagnachmittag. Mein Mann ist eine Woche zuvor von der Leiter gefallen und seitdem im Krankenhaus. Ich war ganz alleine und konnte mir selbst gar nicht helfen."

Ein Unwetter zog über Rosenberg auf, es hagelte kräftig. Die 81-Jährige ging in den ersten Stock, um ihre Dachfenster zu schließen. Sie wartete ab, doch der Regen wurde stärker. "Ich sah dann in den Keller, es schüttete mittlerweile richtig. Was mich da erwartete, habe ich mir aber nicht ausgemalt." Sie stand auf der untersten Treppenstufe im Keller, das Wasser reichte ihr bis zu den Knöcheln. Ihre Waschmaschine und der Trockner standen im Wasser. "Meine Äpfel, Kisten und vieles andere schwammen in den Räumen an der Wasseroberfläche umher." Für Magdalena Weiß ein Schock. "Ich lief im Sturzregen hinaus auf die Straße. Zwei meiner Nachbarn kamen gleich, um mir zu helfen." In Gummistiefeln versuchten sie, das Wasser aus dem Keller zu schaffen, jedoch ohne großen Erfolg. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr, die mit fünf Mann und zwei Autos eintraf. "Die Feuerwehrler waren sofort da und pumpten das Wasser in den Garten. Ich bin ihnen so dankbar dafür, dass sie mir geholfen haben, das war meine Rettung", erzählt Magdalena Weiß. Über eine Stunde war der Einsatztrupp der Rosenberger Feuerwehr bei der 81-Jährigen, bis schließlich kein Wasser mehr im Keller stand.

Angst vor weiterem Regen

Warum der Keller überflutet war, ist für sie bis heute nicht vorstellbar. "Die Feuerwehr meinte, das Regenwasser hat in großer Menge in den Keller gedrückt." Nach all dem Trubel saß die 81-Jährige geschafft in ihrem Sessel. "Mir war von Herzen geholfen. Ich bin den Rosenberger Feuerwehrleuten sehr dankbar und kann das gar nicht oft genug sagen." Seit dem Ereignis kämpft Magdalena Weiß schon mit der Angst, wenn es donnert und anfängt, zu regnen. Doch wenn ihr Keller bei Starkregen wieder einmal unter Wasser stehen sollte, weiß sie dann sicher, was zu tun ist: "Gleich anrufen, so kann Schlimmeres verhindert werden."

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