Diesmal war es eine gute Tonne Lebensmittel, die auf dem Anhänger vor der Tür des Hauses für Bürgerdienste stand. Auch in diesem Jahr zur Osterzeit lief die Aktion „Lebensmittelpakete für bedürftige Mitbürger und Familien in unserer Stadt“ durch die Privatinitiative MEINE. Die Preise für Lebensmittel seien aus vielen Gründen ständig gestiegen und stellten für viele Familien inzwischen eine große finanzielle Belastung dar, erklärte der Vorsitzende der Initiative, Manfred Lilla. Aus den einst 20 Paketen seien inzwischen 61 geworden – 41 für die Stadt und 20 für die Bewohner der Jurawerkstätten. Der Wert des Inhalts liege bei jeweils rund 50 Euro. „Dank großzügiger Spenden, zum Beispiel durch den Schlackenverein, die Strickerinnen mit Gisela Schulenberg und ihrem Strickbasar sowie vielen Spenden von Firmen und zahlreichen Bürgern der Stadt, ist es uns möglich, diese Aktion zu starten“, freute er sich. Er vergaß auch nicht die Raiffeisenbank und die Sparkasse zu erwähnen, die jedes Jahr ebenfalls unterstützen. Heuer sei wieder ein Wert von über 3.000 Euro zusammengekommen.
Mitgeholfen hat auch Erster Bürgermeister Stefan Frank, der Lagerräume bereitstellte und beim Ausladen der schweren Pakete selbst mit anpackte – gemeinsam mit den Stadtbediensteten. Adelheid Donhauser vom Sozialamt der Stadt und Barbara Ostermann von den Jurawerkstätten werden nun die Lebensmittelspenden verteilen.
Wie Manfred Lilla informierte, wird neben der Paketaktion auch wieder die Beschaffung von Spielgeräten, Kinderbüchern, Winterkleidung und vielem mehr unterstützt. Die nächste Aktion ist bereits angelaufen: Es geht um Unterstützung von Kindern in den lokalen Kindergärten. MEINE wartet zurzeit auf Rückmeldungen der Leiterinnen; nach Ostern werden dann Geschenke verteilt.



















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