10.10.2019 - 11:21 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Kinder testen Spielplatz in August-Bebel-Straße

Zusammen mit zahlreichen Kindern aus der Nachbarschaft und mit ihrem eigenen Nachwuchs haben CSU-Stadträtinnen und Stadtratskandidatinnen den neuen Spielplatz an der August-Bebel-Straße einem Praxistest unterzogen.

Testeten zusammen mit Kindern aus der Nachbarschaft den neuen Spielplatz an der August-Bebel-Straße: (von rechts) CSU-Kandidatin Melli Färber, Stadträtin Evi Rauch, Michaela Luber, die Kandidatinnen Eva Fröhlich und Nicole Selendt und CSU-Ortsvorsitzender Patrick Fröhlich.
von Externer BeitragProfil

Der Spielplatz war im Sommer 2019 neu eröffnet worden und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit, heißt es in einer Presseinfo der CSU. Geplant hatte die Stadtverwaltung, den Spielplatz in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Eltern aus Rosenberg, deren Wünsche die FU-Vorsitzenden Nicole Selendt und Eva Fröhlich immer wieder eingebracht hatten. Der Spielplatz, so wie er heute zu sehen ist, ist das Ergebnis einer Abstimmung von mehr als 20 Eltern, die gemeinsam mit der Stadtverwaltung Ideen ausgetauscht, Argumente abgewogen und sich schließlich im Interesse der Kinder für die jetzige Variante entschieden hatten. Stadtratskandidatin Melli Färber zeigte sich begeistert von den Neuerungen, es sei dringend nötig gewesen, dass hier etwas Neues gebaut werde, heißt es in dem Schreiben.

Nachdem die Kinder der CSU-Frauen und ihre Freunde aus der Nachbarschaft am Wochenende das Areal eingehend getestet hatten, stand für sie fest: Zwei Dinge fehlen. Erstens vermissen die Kinder eine Schaukel für große Kinder. Wie Selendt zu diesem Thema informierte, habe die alte Schaukel laut der ursprünglichen Planung eigentlich stehenbleiben sollen. Sicherheitsbedenken hätten dann aber trotzdem zu einem Abbau geführt. Aus dem Stadtrat wussten Evi Rauch und Marga Klameth zu berichten, dass eine Schaukel bereits bestellt ist und bis zum Frühjahr 2020 nachgerüstet sein wird.

Zweitens brachte Eva Fröhlich für den Spielplatz, der ja über einen extra abgetrennten Bereich für Kleinkinder zwischen null und drei Jahren verfügt, eine Besonderheit ins Gespräch. So werde die Frauen-Union, die ja ein Arbeitskreis der CSU ist, im Stadtrat demnächst einen sogenannten Schnullerbaum beantragen. Grundidee eines Schullerbaums ist, dass ein Kleinkind, das vom Schnuller entwöhnt werden soll, seine Schnuller an den Baum hängt und dort zurücklässt.

Die sonst eher problematische Trennung wird so mit einem positiven Erlebnis verbunden, weil das Kind seinen Schnuller jederzeit besuchen kann und sieht, dass auch andere Kinder es geschafft haben, sich von ihrem Schnuller zu trennen, hieß es. „Die vielen Spielgeräte und Gelegenheiten zum Klettern, Verstecken und Toben auf dem Spielplatz lenken schließlich vom Trennungsschmerz ab", sagte Eva Fröhlich. Kinder, die es geschafft haben, sich von ihrem Schnuller zu trennen, dürfen – wenn die Eltern es erlauben – ihre Adresse in einem von der Frauen-Union bereit gestellten Briefkasten hinterlassen und bekommen ein kleines Geschenk, wie Selendt ankündigte.

Für ihre Arbeit als fleißige Tester wurden die Kinder mit Muffins, Gummibärchen und Getränken belohnt, Omas und Mamas wärmten sich mit Kaffee.

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