14.01.2020 - 16:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Klosterburg Kastl soll modernster Hochschulstandort werden

Eine Delegation der FDP/FWS besuchte die Klosterburg-Projektgruppe der Polizei bei der Bereitschaftspolizei. Am 5. Februar soll ein Teil der Unterkünfte am neuen Hochschulstandort in Kastl eingeweiht werden.

Informationen über die Projektgruppe und den Umbau der Klosterburg Kastl als neuen Studienort der Polizei-Hochschule hatte (von links) Polizeidirektor Stefan Beil für die FDP-FWS-Delegation mit Hans-Jürgen Reitzenstein, MdL Sebastian Körber, Hans Pickel und MdL Alexander Muthmann vorbereitet.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Über Schwierigkeiten und Herausforderungen beim Umbau der Klosterburg Kastl sowie das auf etwa 60 Millionen Euro angestiegene Kostenvolumen wurde mehrfach berichtet.

Weiterer Artikel zur Sanierung der Klosterburg Kastl

Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach

Jetzt interessierte sich eine Delegation der FDP/FWS für das Projekt, wo nach vielen Jahren des Leerstandes die Klostergebäude für die Fachhochschule der Polizei saniert und umgebaut werden.

Wie Projektgruppenleiter Polizeidirektor Stefan Beil den Besuchern mit den Landtagsabgeordneten Sebastian Körber und Alexander Muthmann sowie Hans-Jürgen Reitzenstein und Hans Pickel am Bepo-Standort in der Wagensaß erläuterte, wird ein Teil der Unterkünfte für 60 Studierende bereits am 5. Februar eingeweiht und anschließend belegt. "Die volle Aufnahme des Studienbetriebs ist ab dem Jahr 2023 geplant. 120 Studierende sollen dort dann unterrichtet und untergebracht werden", so Stefan Beil.

Weiterer Artikel zum Thema

Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach

Nach Fürstenfeldbruck und Sulzbach-Rosenberg werde Kastl damit zum dritten Studienstandort der Hochschule für den öffentlichen Dienst, Fachbereich Polizei. Der Umbau mit Sanierung der Klosterburg erhebe als mehrjähriges Großprojekt den Anspruch, am Ende einen prominenten Leerstand beseitigt, keine weiteren Flächen versiegelt und den modernsten Hochschulstandort geschaffen zu haben.

MdL Körber hakte bei den Kosten nach, die für ihn mit 14 000 Euro/m2 extrem hoch ausfielen. Die Verantwortlichen gaben als Gründe dafür vor allem die hochkomplexe Bauausführung und konjunkturelle Vorgaben an. Insgesamt sah die Runde im Projekt aber eine starke Aufwertung der Region. Eine Baustellenbesichtigung schloss sich an.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.