07.05.2021 - 16:33 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Kommentar zum Wasserverbrauch: Wasser darf keine Randnotiz sein

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In vielen Länder der Welt ist das Wasser knapp. Dennoch schränken wir unseren Verbrauch nicht ein. Ein Kommentar von Andreas Royer

Das Leck in der Wasserleitung muss von den Stadtwerkern schnellstens abgedichtet werden.
von Andreas Royer Kontakt Profil
Kommentar

Wenn mehr als 2 Milliarden Menschen nach Angaben von Unicef weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, ist das für uns bestenfalls eine Randnotiz. Wir sind es gewohnt, täglich soviel Wasser zu verbrauchen, wie wir wollen. Vielleicht ein kurzer Gedanke daran, das eigene Verhalten zu ändern – mehr nicht. Das tägliche Gut, um das auch schon mal Kriege geführt wurden, scheint in vielen Ländern der Erde immenses Konfliktpotenzial zu bergen. Hier spielen klimatische Verhältnisse genauso eine Rolle wie koloniale Spätfolgen. Wie Unicef am Weltwassertag im März meldete, leben allein 450 Millionen Kinder in Gebieten mit hoher Wasserunsicherheit, denn der Klimawandel sorgt in vielen Ländern für extreme Trockenheit. Dagegen können wir scheinbar noch aus dem Vollen schöpfen. Aber sinkende Pegel in den städtischen Brunnen sollten uns eine Warnung sein. Gegensteuern ist angesagt.

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