19.04.2021 - 16:02 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Konfirmation in der Christuskirche Sulzbach mit einem Jahr Verspätung

Kein Abendmahl, kein Gemeindegesang, beschränkte Gästezahl: Die Corona-Pandemie trifft auch die Konfirmationen in der Christuskirche. Das Wesentliche aber bleibt.

Diakonin Irene Elsner und Pfarrer Roland Kurz mit den 15 Konfirmanden des zweiten Gottesdiensts am Sonntag.
von Autor COGProfil

Insgesamt 29 junge Menschen bekräftigten am Sonntag in der Sulzbacher Christuskirche ihren christlichen Glauben und bekamen Gottes Segen zugesprochen. 2019 hatten sie ihre Vorbereitungszeit begonnen und sollten im vergangenen Jahr ihre Konfirmation feiern. Alles war vorbereitet, als die Absage kam. Mit einem Jahr Verspätung feierten sie am Sonntag ihre Einsegnung – mit einigen Einschränkungen und in zwei Gruppen.

Da passte die Predigt, die Pfarrerin Ulrike Häberlein im Gottesdienst um 9 Uhr hielt, perfekt. 14 Jugendliche hörten zu, als die Geistliche das Leben mit einer langen und riskanten Expedition verglich. Auf der Reise des Lebens sehe man viele Wegweiser, aber nicht alle führten an ein Ziel. Da sei es gut, einige Gebete aus der Konfi-Zeit und den Konfirmationsspruch zu wissen. Auf Jesus dürfe man sich verlassen, wenn er im Johannesevangelium 14, 6 sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“

Zwei Stunden später predigte Diakonin Irene Elsner für 15 Konfirmanden. Jedem von ihnen schenkte sie einen Spiegel. Was er Mensch darin sieht, entspreche nicht immer dem Ideal, das die Werbung vorgibt. Statt darauf oder auf die sozialen Medien empfahl sie, lieber auf die Bibel hören. In Psalm 139, 14 heißt es: „Gott, ich danke Dir, dass ich so wunderbar gemacht bin!“ Wichtig sei es, sich in seiner Haut wohlzufühlen und als ein Wunderwerk Gottes, ein Geschenk des Himmels zu erkennen.

Nach Tauferinnerung, Glaubensbekenntnis und Konfirmationsfrage kamen die Mädchen und Jungen in Gruppen zum Altar. Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz, Pfarrerin Häberlein und Diakonin Elsner segneten sie ein. Als mündige Christen dürfen sie jetzt Paten werden, den nächsten Kirchenvorstand mitwählen und kirchlich heiraten.

Musikalisch wurden die beiden Konfirmationsgottesdienste sehr festlich von Dekanatskantor Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke an der Orgel und Stefan Frank am Saxophon gestaltet.

Sieben Konfirmandinnen des ersten Gottesdiensts mit Pfarrer Roland Kurz.
Pfarrerin Ulrike Häberlein mit dem zweiten Teil der ersten Konfirmandengruppe.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.