Das Herzog-Christian-August-Gymnasium hat diese Woche für Aufregung gesorgt: Nachdem im Kreisausschuss der Senkungsschaden, hervorgerufen durch einen Riss nach einem Wasserschaden, thematisiert wurde, machten sich viele Eltern Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder. Bei der Kreistagssitzung am Montag im König-Ruprecht-Saal betonten sowohl Landrat Richard Reisinger als auch Hubert Saradeth vom Gebäudemanagement des Landkreises: "Es bestand und besteht keine Gefahr für die Schüler."
Saradeth zeigte auch im Kreistag auf, dass der Schaden durch die Unterspülung von Fundamenten entstanden sei. "Wir haben sofort gehandelt und einen Statiker eingeschaltet", betonte er in Bezug auf die Tatsache, dass es am 14. Oktober 2025 am Herzog-Christian-August-Gymnasium einen lauten Knall gegeben hatte, der laut Sachstandsbericht im "gesamten Altbau zu hören war". Den entstandenen Riss gab Saradeth im Kreistag mit einer Breite von 1,5 Zentimetern an. "Ursache war ein Wasserschaden", informierte er weiter. Dieser sei inzwischen behoben. Auch seien die Setzungen im Millimeterbereich. "Es hat nie eine Gefahr für die Kinder bestanden", betonte Saradeth, was auch Landrat Richard Reisinger nochmals unterstrich.
Und noch eine Schule war Thema in der Kreistagssitzung: das Berufliche Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg. Konkret ging es um unabdingbare Not- beziehungsweise Sicherheitsmaßnehmen. Dazu zählen Mängelbeseitigungen im Bereich von Brandschutz (förderfähig) sowie Arbeitsschutz und Betriebssicherheit (nicht förderfähig). Die Gesamtkosten wurden bei der Sitzung mit knapp acht Millionen Euro angegeben. Beschlossen wurde, dass der Zweckverband Berufsschulen Amberg-Sulzbach davon insgesamt maximal 3,9 Millionen Euro trage, vorfinanziert durch den Landkreis Amberg-Sulzbach.























Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.