Das Tierchen mit den für Menschen nicht ganz ungefährlichen Stacheln hat von der ganzen Region Besitz ergriffen. Neue Vorkommen werden aus Freudenberg, Lintach und Aschach gemeldet. Auch in den Gemeinden Kümmersbruck und Hahnbach sowie in Auerbach und Sulzbach-Rosenberg wurden Nester gefunden. Die Raupen entwickeln sich im Frühjahr aus Eiern, die der Schmetterling auf der Rinde in den Baumkronen der Eichen abgelegt hat. Sie ernähren sich ausschließlich von den Blättern der Bäume. Oft deuten Fraßspuren auf den Raupenbefall hin. Die gespinstartigen Ansammlungen an den Stämmen und Ästen der Eichen sind von Mitte Mai bis Ende Juni sichtbar und müssen - sofern öffentliche Anlagen beeinträchtigt sind - in der Regel aufwendig entfernt werden. Die Härchen der Tiere, die um befallene Bäume herum durch die Luft wirbeln, können bei Menschen starke allergische Reaktionen hervorrufen.
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