Sulzbach-Rosenberg
31.07.2026 - 12:49 Uhr

Mann mit Schreckschusswaffe löst Polizeieinsatz in Sulzbach-Rosenberg aus

In Sulzbach-Rosenberg ist am Donnerstag ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Dabei soll ein amtsbekannter 43-Jähriger eine Schreckschusswaffe gezogen haben. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen an.

Bei einem Streit in Sulzbach-Rosenberg soll ein 43-Jähriger eine Schreckschusswaffe gezogen haben. Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa
Bei einem Streit in Sulzbach-Rosenberg soll ein 43-Jähriger eine Schreckschusswaffe gezogen haben.

Im Stadtgebiet von Sulzbach-Rosenberg kam es am Donnerstag gegen 16.45 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Wie die örtliche Inspektion berichtet, hatte zuvor ein 43-jähriger Mann seine Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht.

Nach bisherigen Erkenntnissen bestehe zwischen einem Anwohner und den Betreibern einer benachbarten Ferienwohnung bereits seit längerer Zeit ein Streit. Auslöser des aktuellen Vorfalls sollen eine verbale Auseinandersetzung des Mannes mit Feriengästen am Vortag sowie mutmaßlich herausgerissene Rosen vor der Ferienwohnung gewesen sein.

„Als die Betreiber der Ferienwohnung den Mann auf den Vorfall ansprechen wollten, trat dieser zunächst mit einem Baseballschläger vor sein Wohnhaus“, schreibt die Polizei. Nachdem sich die beiden zurückgezogen hätten, sei der Mann in sein Haus zurückgekehrt und kurze Zeit später mit einer Schreckschusswaffe wieder herausgekommen. Diese habe er vor den Geschädigten geschwenkt und zeitweise auch in deren Richtung gerichtet. Daraufhin hätten die beiden die Polizei verständigt.

Beim Eintreffen der ersten Streifen habe sich der Mann zunächst in seine Wohnung zurückgezogen und den Kontakt mit den Beamten verweigert. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte sei es gelungen, einen Kontakt herzustellen. „Der Mann warf auf Aufforderung die Schreckschusswaffe auf die Straße, verließ anschließend seine Wohnung und ließ sich widerstandslos festnehmen“, heißt es weiter. Anschließend sei er zur Inspektion gebracht worden.

Die Polizei stellte laut Bericht die Schreckschusswaffe sicher und durchsuchte die Wohnung des Tatverdächtigen. Den zunächst gemeldeten Baseballschläger hätten die Beamten zwar nicht gefunden, stattdessen aber ein Messer und eine Machete. Weil gegen den amtsbekannten Mann ein Waffenbesitzverbot bestehe, seien diese Waffen sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

"Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Täter beruhigt und wurde nach Unterrichtung der Staatsanwaltschaft entlassen", informiert die Polizei. Aufgenommen habe sie Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung. Personen seien bei dem Vorfall nicht zu Schaden gekommen.

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