Bereits bei der Vorstellung im Stadtrat im April 2022 stießen die Planungen zur neuen Park+Ride-Anlage im Umgriff des Sulzbach-Rosenberger Bahnhofs auf einhellige Zustimmung. Die ursprünglichen Überlegungen, die verschiedene Denkansätze in punkto verändere Mobilität vereinen sollten, verfeinerte Planer Martin Dunst vom gleichnamigen Ingenieursbüro in einigen Detailfragen. So ging es dabei unter anderem auch um den Erhalt der Großbäume, eine ausreichende Begrünung der großen Parkplatzfläche, aber auch um die ursprüngliche Verkehrsführung in der Bahnhofstraße und die entsprechenden Gehwege für Fußgänger. „Grundsätzlich wollte die Stadt die Beibehaltung der vormaligen Situation etwa im Bereich der Abzweigung zur Heinrich-Böll-Straße, um die Sicherheit beim fließenden Verkehr nicht zu beeinträchtigen“, so Martin Dunst.
Bestand bewahren
Er verweist dabei auf eine Vereinbarung mit der Stadt im Vorfeld, das im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Heinrich-Böll-Straße Fahrbahn und Gehwege wie im Bestand ausgeführt werden sollten. Im Bestand habe es bereits eine Einengung des Gehweges im Bereich des Baumes gegeben, der Gehweg war damals 1,25 Meter breit. Jetzt sei der Gehweg ebenfalls in einer Breite von 1,25 Meter wieder hergestellt worden. Gleiches gelte auch für die Abzweigung in die Heinrich-Böll-Straße, die genau wie vor der Maßnahme verlaufe, um dort für verstärkte Aufmerksamkeit zu sorgen und zu flottes Abbiegen zu erschweren.
Ein besonderes Augenmerk, so der Planer weiter, galt von Anfang der Bauarbeiten, den 15 Großbäumen auf der Bürgerparkseite, die möglichst erhalten werden sollten. „Hierzu haben wir während der Tiefbauarbeiten immer wieder einen Baum-Sachverständigen eingebunden, der den Zustand der Bäume überwachte und bei Bedarf spezielles Baumsubstrat in Wurzelnähe einbrachte, um den Wuchs nicht zu beeinträchtigen“, ergänzt Dunst.
Grüner Charakter
Die weitere Begrünung der neuen P+R-Anlage wird vermutlich gesondert ausgeschrieben. Enthalten seien dabei bis zu 20 neue Bäume, die auch im östlichen Teil für einen grünen Charakter auf den Flächen sorgen sollen. Zum Baufortschritt wusste der Ingenieur, dass in der laufenden Woche noch komplett asphaltiert werde. Danach sei die Baustelle weitgehend abgeschlossen. Nach seinen Angaben müssten dann vor der Aufhebung der Sperre in der Bahnhofstraße nur noch die Beschilderung, die Straßenbeleuchtung und die Markierung aufgebracht werden.
Weitere Restarbeiten beträfen das Aufstellen der Schutzplanken im Bereich der Langzeitparker, die Fahrrad- und Wartehallen, das Pflaster im Bereich der Fahrradhallen und das Stocken der Sichtschutzwand. All das könne nach der Asphaltierung erledigt werden.




















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