Sulzbach-Rosenberg
07.09.2020 - 15:26 Uhr

Zu schnell und mit Handy am Steuer

Auch junge Polizeibeamte müssen Praxiserfahrung sammeln. Dass das zu Lasten von Verkehrsteilnehmern geht, die sich nicht an die Vorschriften halten, liegt in der Sache.

Symbolbild Bild: Paul Zinken/dpa
Symbolbild

Mit Unterstützung von jungen Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg machte die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg am Freitagnachmittag auf dem Autobahnzubringer (Staatsstraße 2164) bei Pesensricht (Gemeinde Illschwang) und in der Hofgartenstraße in Sulzbach-Rosenberg Verkehrskontrollen.

Im ersten Teil der Kontrollaktion ging es laut Polizeibericht um die Überprüfung der gefahrenen Geschwindigkeit auf Landstraßen, die in Bayern noch immer als Unfallschwerpunkt Nummer Eins gilt. Insgesamt mussten bei der Geschwindigkeitsmessung mit sofortiger Anhaltung elf Verkehrsteilnehmer beanstandet werden. Mit einer Ausnahme hielten sich die Geschwindigkeitsüberschreitungen im Rahmen, gebührenpflichtige Verwarnungen zwischen 20 und 30 Euro wurden ausgesprochen. Ein Pkw-Fahrer, der einen Anhänger nachzog, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro rechnen, weil er mit knapp 100 Stundenkilometern unterwegs war. Außerdem erwartet ihn ein Punkt in der „Verkehrssünderkartei“ in Flensburg.

Nach Abschluss der Geschwindigkeitsmessungen wurde die Kontrollaktion in der Hofgartenstraße in Sulzbach-Rosenberg fortgesetzt. Hier ging es um die Ablenkung von Fahrzeugführern sowie die Einhaltung der Gurtanlegepflicht. Insgesamt fünf Fahrzeugführer mussten beanstandet werden, weil sie während der Fahrt mittels eines Mobiltelefons kommunizierten. Ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro erwartet diese Verkehrsteilnehmer, außerdem ein Punkt Flensburg. Ohne Sicherheitsgurt waren an diesem Nachmittag lediglich drei Autofahrer unterwegs. Hier mussten gebührenpflichtige Verwarnungen in Höhe von 30 Euro ausgesprochen werden.

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