Zeugnistag in den Sulzbach-Rosenberger Fachschulen für soziale Berufe

Sulzbach-Rosenberg
27.07.2022 - 12:30 Uhr

Sie haben sich für Berufe in Ernährung und Versorgung, Kinderpflege oder Sozialpflege entschieden. Nicht nur dafür heimsen die Abschlussklassen der drei Berufsfachschulen in Sulzbach-Rosenberg an ihrem letzten Schultag Lob ein.

"Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise, und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise". Die erste Strophe des gleichnamigen Liedes symbolisierte nicht nur das Motto "Stein" der Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege. Und so griff auch Oberstudiendirektorin Sabine Fersch dieses Thema in ihrer Eröffnungsrede auf und sagte: „Der Stein überdauert scheinbar auch die Turbulenzen unserer Zeit. Auch Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung für andere Menschen und die Gesellschaft. Ziehen auch Sie Ihre Kreise.“

Für die musikalische Gestaltung der Abschlussfeier sorgte Evelin Langer-Schmidt. Für ihre Saxofon-Einlage im Stück „Fly me to the moon“ erntete sie anhaltenden Beifall. Der stellvertretende Landrat Stefan Braun war in seinem Grußwort sicher: "Arbeitgeber warten schon sehnsüchtig auf Sie, denn Sie haben einen Beruf gewählt, der dringend benötigt wird." Auch Sandra Steinberger von der Regierung der Oberpfalz würdigte die Berufswahl. Studienreferentin Stefanie Bockwinkel erklärte das Motto Stein, zog Vergleiche und Analogien: "Bleib unzerbrechlich, egal wie viele Steine dich auf deinem Weg erwarten."

Die Stärken der einzelnen Klassen beleuchtete Schülersprecher Richard Benak, wobei die Erinnerung an den Tag, an dem für die 50-Jahr-Feier der Schule Tische und Bänke geschleppt werden mussten, mit einigen Seufzern kommentiert wurde. Jede der vier Abschlussklassen hatte ein Stück vorbereitet, in dem ganz persönlich an die beiden Ausbildungsjahre erinnert wurde. Die Lehrkräfte wurden auf die Bühne gebeten. Dort wurde ihnen als sichtbares Zeichen des Dankes eine Rose überreicht.

Anschließend überreichten die Klassenleitungen die Zeugnisse und Urkunden. Einen Abschluss-Durchschnitt besser als 1,5 würdigt die Regierung der Oberpfalz mit einer Anerkennungsurkunde. Gleich neun Schülerinnen wurden damit ausgezeichnet.

Das Schlusswort richtete Studiendirektorin Claudia Hanft an die Festversammlung. Mit einem Schmunzeln sagte sie: "Man hätte sich auch nicht vorstellen können, dass einmal ein Schultag mit Nasenbohren beginnt!" Sie spielte damit auf die Testpflicht während der Corona-Zeit an.

 
 

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