26.11.2018 - 10:35 Uhr
TännesbergOberpfalz

Reservisten gehen ans Limit

Der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord im Verband der Reservisten der Bundeswehr ist eine der größten in Bayern. Ihr gehören 1400 Mitglieder in 40 Ortskameradschaften an. Einige davon stehen bei einem Treffen in Tännesberg im Mittelpunkt.

Kreisvorsitzender Manfred Zettl (rechts) und Kreisorganisationsleiter Günter Bogner (Vierter von links) nahmen die Ehrungen vor: von links: Sekretärin Monika Müller, Wolfgang Nurtsch, Hermann Böhm, Mario Kurzawa, Jürgen Janku und Thomas Eckstein.
von Erich SpickenreitherProfil

Das große Einzugsgebiet umfasst die Landkreise Neustadt/WN und Tirchenreuth sowie die Stadt Weiden. Von der Fläche her gehört diese Kreisgruppe damit zu den größten in Bayern. Zur Kreistagung im Hotel Wurzer mit Bekanntgabe dienstlicher Veranstaltungen und Verbands-Veranstaltungen im Jahr 2019 hatten alle ihre Vertreter nach Tännesberg geschickt.

Leistungsmärsche über eine Strecke von 12 Kilometern zählten 2018 mit zu den Großveranstaltungen. Einige Teilnehmer überraschten hier mit einer sehr guten Zeit und waren damit weit unter dem Zeitlimit von zwei Stunden geblieben. Wolfgang Nurtsch, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Tirschenreuth, erhielt dafür die Kreismedaille in Silber, Thomas Eckstein, RK-Sprecher aus Konnersreuth, die Kreismedaille in Bronze. Mit Urkunden ehrten Kreisvorsitzender Manfred Zettl und Kreisorganisationsleiter Günter Bogner Hermann Böhm, den Vorsitzenden der RK Etzenricht, Jürgen Janku, den Vorsitzenden der RK Aria Grafenwöhr, und Mario Kurzawa. Das Motto "Reservisten bilden Reservisten", begründete Bogner damit, dass dadurch die aktive Truppe möglichst wenig in Anspruch genommen werde. Die Zusammenarbeit mit den Kommandeuren in Weiden und Oberviechtach bezeichnte er als sehr gut, auch die mit der Truppe, dem Bayerischen-Soldaten-Bund (BSB) und dem Verband der Reservisten (VdR).

An Zahlen lässt sich der Arbeitseinsatz von Kreisorganisationsleiter Bogner 2018 am ehensten festmachen: 61 Dienstreisen bei 4595 zurückgelegten Kilometern. Bei der Kriegsgräbersammlung sei man mit 18 281 Euro diesmal geringfügig unter dem Ergebnis vom Vorjahr geblieben. Die Gesamtsumme von 395 730 Euro unter Bogner seit 1992 lässt aber aufhorchen.

Brandneu war die Meldung eines Beschlusses aus dem Bundestag, wonach sich jeder, der als Soldat Deutschland gedient hat, in Zukunft als Veteran bezeichnen dürfe.Ausführlich befasste sich dann die Versammlung mit der Terminplanung für das Jahr 2019. In einem Geheft, das jedem ausgehändigt wurde, stehen alle Veranstaltungen schwarz auf weiß.

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