30.04.2020 - 13:09 Uhr
TeublitzOberpfalz

Nachwuchs in Höllohe

Seit dem 17. März haben die Tiere im Wild- und Freizeitpark Höllohe keinen Besuch von Menschen mehr bekommen. Wie es ihnen geht, darüber gibt der Pressesprecher des Landratsamts Schwandorf, Hans Prechtl, Auskunft.

Die Ziegen im Wild- und Freizeitpark Höllohe fühlen sich pudelwohl. Acht Jungtiere sind dort in den vergangenen Wochen zur Welt gekommen.
von Wolfgang Ruppert Kontakt Profil

Die Corona-Ausgangsbeschränkungen können für unerträgliche Langeweile sorgen. Das ist nicht nur bei den Menschen so. Auch Tiere können unter der Situation leiden. Damit beispielsweise die Wildschweine im Wildpark Mehlmeisel (Kreis Tirschenreuth) nicht menschenscheu werden, bekommen sie Hard-Rock auf die Ohren. Wie schaut es mit den Bewohnern des Wild und Freizeitparks Höllohe aus?

Seit dem 17. März haben die Tiere keine menschlichen Besucher mehr gesehen. "Hier gelten natürlich die bayernweit einheitlichen Vorgaben", erklärt Hans Prechtl, der Pressesprecher des Landratsamts Schwandorf, auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Daran dürfte sich zunächst bis zum 10. Mai auch nichts ändern, denn bis da gilt die Ausgangsbeschränkung. Was die insgesamt rund 160 Tiere im Park angeht, so brauchen sie laut Prechtl kein besonderes Programm zur Bespaßung. "Die Bewohner der Höllohe leben meist in Herden oder Gruppen und müssen nicht zusätzlich beschäftigt werden", sagt Prechtl.

Lesen Sie hier: Die Wildschweine im Wildpark Mehlmeisel bekommen Hardrock zu hören

Mehlmeisel

Wo es die Zeit zulässt, da versorgen die Pfleger ihre Tiere aber mit zusätzlichen Streicheleinheiten, verrät der Pressesprecher. Dass das tierische Leben trotz der Coronapandemie ganz normal weitergeht, zeigt auch der Nachwuchs, der in den vergangenen Wochen zur Welt gekommen ist. Prechtl: "Bei den Wildschweinen toben drei Frischlinge mit den Eltern durchs Gehege." Im Ziegenkindergarten gibt es sogar acht neue Mitglieder. Auch die Schafe und das Muffelwild haben Nachwuchs bekommen. Was noch ansteht: "Beim Rot- und Damwild erwarten wir in den nächsten Wochen Jungtiere", erklärt Prechtl. Den Wildgehege-Bewohnern geht es also auch trotz fehlendem menschlichen Besuch ziemlich gut.

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