Mais macht es Wildschweinen leicht

Wildschweine haben leichtes Spiel: Die vielen Mais-Anbauflächen sorgen für ein Ansteigen der Population.

von Externer BeitragProfil

Im Gasthof Reichenberger fand noch vor dem Versammlungsverbot die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schönau statt. Jagdvorsteher Franz Höger berichtete von einem guten Miteinander und einem gemeldeten und abgerechneten Wildschaden. Es sind zwar im Wiesenbereich etliche Umbrüche durch Wildschweine verursacht worden. Die Schäden wurden aber von Jagdpächter Fritz Ried in Eigenregie behoben. Höger monierte, dass etwa 60 bis 70 Prozent der Fläche mit Mais angebaut ist, welche es der Wildschweinpopulation leicht mache. Auch über Schäl- und Verbissschäden im Revier informierte Höger die Jagdgenossen.

Jagdpächter Fritz Ried ging auf den Abschussplan und die erlegten Wildzahlen ein. Da 60 bis 70 Prozent der Rehkitze durch das unkontrollierte Mähen der Flächen getötet werden, bittet er um ausdrückliche und rechtzeitige Information vor der geplanten Mahd mit einem Vorlauf von einem Tag. Dann ist er in der Lage, entweder per Drohne oder persönlich die Fläche abzusuchen. Seine weitere Bitte an die Jagdgenossen: Sich nicht jeden Schaden entschädigen zu lassen, insbesondere wenn die Ursache des Schadens zweideutig sei. Er sei bemüht, die Schäden so gering wie möglich zu halten. Dazu wird Ried in den nächsten Tagen die Wiesenschäden beheben, sobald diese befahrbar sind. Die Versammlung beschloss die Auszahlung des Jagdpachtes, wobei der Zeitpunkt für die Auszahlung aufgrund der Corona-Situation noch nicht feststeht.

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