09.08.2020 - 12:50 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Baumaßnahmen in Tirschenreuth voll im Zeitplan

„Alles im Zeitplan“, so lautet das Fazit von Bürgermeister Franz Stahl beim Blick auf die laufenden Baumaßnahmen. Und auch bei den Finanzen bleibe die Stadt auf dem berechneten Weg, tritt Stahl Finanzierungsgerüchten entgegen.

Vom Ruffing-Haus stehen nur mehr ein paar Wände. Und das entspricht dem Plan, teilte Bürgermeister Franz Stahl mit. Denn für eine Sanierung gibt es Zuschüsse, für einen Neubau nicht.
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Bei der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Umweltwesen, Stadtentwicklung und Stadtplanung beurteilte Stahl die Stadt aus bautechnischer Sicht als sehr interessant. "Jeder Baukran, der im Ort steht, ist gut", verdeutlichte der Bürgermeister die Lage. Zudem liege man überall im Zeitplan. Beim Neubau des vierten Kindergartens muss sich die Stadt mit einer Zwischenlösung am Volksfestplatz behelfen. Auf dem Gelände seien bereits Planierungsarbeiten erfolgt, damit dort die Module aufgestellt werden könnten. Und zu Spekulationen, dass die Stadt die Kosten für die verschiedenen Maßnahmen nicht mehr schultern könnte, machte Franz Stahl klar: "Es gibt auch kostentechnisch keine Probleme!"

Bei den Anfragen gab sich Paulus Mehler (CSU) etwas skeptisch zum Stand der Bauarbeiten am Ruffing-Anwesen. Gerade mal zwei Wände würden noch stehen, schilderte Mehler. "Ich bin ganz erschrocken!" Wäre es da nicht vernünftiger und billiger, dass alte Gebäude komplett abzureißen? Zumal bei der Sanierung ein erhöhter Aufwand zu erwarten sei. "Oder sind die Wände so historisch?", fragte Mehler nach. Mit dem Anschluss zum Nachbarhaus zählte Stadtbaumeister Andreas Ockl immerhin drei Wände. Mehrkosten würde keine entstehen, beruhigte Bürgermeister Franz Stahl. Immerhin seien die Arbeiten bereits so geplant gewesen. Und Ockl verdeutlichte, dass bei einer Sanierung Zuschüsse zu erwarten seien, bei einem Neubau aber keine Förderung gewährt werde.

Beim Bericht über die Baumaßnahmen ging Stahl auch auf die Arbeiten an dem Freizeitgelände an der Mühlbühlstraße ein. Der Name "Zukunft Stadtgrün" sei nur ein Arbeitstitel, erläuterte Stahl. Deshalb sollte man sich früh Gedanken über eine neue Bezeichnung machen, auch für die weitere Fläche entlang der Waldnaab. Bekannte Tirschenreuther wollte der Bürgermeister allerdings ungern als Namenspaten sehen. Vielmehr könnten die Fließgewässer bei der Namensgebung eine Rolle spielen. In der Fortsetzung von "Fischhofpark" konnte sich Stahl etwa "Mühlbachpark" und "Waldnaabpark" vorstellen.

Weiterer Bericht über die Bauvorhaben in Tirschenreuth

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