Bei der gemeinsamen Sitzung des Kultur- und Hauptausschusses am Montag im Blauen Zimmer des Kettelerhauses sorgte Vinzenz Rahn, der auch Vorsitzender des Fördervereins Fischhofpark ist, für einen gehörigen Schrecken. "Es gibt keinen 'Cooltour-Sommer' mehr", teilte Rahm mit - und fügte an, dass künftig dieser Name nicht mehr verwendet werden dürfte. Das Ende der beliebten Veranstaltungsreihe würde dies aber nicht bedeuten.
Rechtliche Schritte angedroht
Nach der Gartenschau "Natur in Tirschenreuth" vor sieben Jahren hatte der Förderverein mit seinen Aktivitäten auf dem Gelände für besondere Spektakel gesorgt. Gerade der alle zwei Jahre stattfindende "c....-Sommer" lockte Tausende in die Stadt. Doch war eben der Name bereits einer Event-Agentur in Norddeutschland schon früher eingefallen. Rahn berichtete im Ausschuss, dass die Firma nun rechtliche Schritte angedroht hätte, sollte der Verein erneut den Namen verwenden. Nach Rücksprache bei einem Anwalt hätte der Förderverein beschlossen, den gängigen Titel nicht weiter zu nutzen. Am Dienstag nahm auch Vinzenz Rahn den Begriff nicht mehr in den Mund.
Über 500 Mitglieder
Mit dem Abschied vom Namen sei aber kein Ende der Veranstaltung verbunden. Wie die künftig heißen soll, könnte mit einem Wettbewerb geklärt werden. Doch dazu würden noch Überlegungen angestellt. Zum Förderverein vermerkte Rahn, dass bereits über 500 Mitglieder gewonnen wurden, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement eine breite Veranstaltungspalette schaffen. In diesem Jahr sollte sich dies auf die Aktion "Fischhof-Schoppen" beschränken. Erste Anläufe hätte jedoch "Corona" verhindert. Vorgesehen seien auch Pflegemaßnahmen. Im kommenden Jahr, aktuell geplant ist Juli, sollen wieder die Gartentage im Programm stehen.
Für Bürgermeister Franz Stahl war die Namensänderung kein Probleme. "Die Marke bleibt", verwies Stahl auf das erfolgreiche Konzept. "Die Qualität ist entscheidend", verdeutlichte auch Paulus Mehler (CSU) und sprach sich für die Fortführung des Formates aus. Der Förderverein würde sich für die gesamte Bevölkerung engagieren, stellte Peter Gold (CSU) heraus, und dankte den Mitgliedern für diese Leistung. Erfreulich sei, dass diese Anstrengungen auch von der Bevölkerung honoriert würden.
Hunde müssen draußen bleiben
Im Zusammenhang mit den Fischhofpark fragte Harald Siegert (CSU) nach, ob denn nicht die gesamte Anlage für die Hundebesitzer geöffnet werden könnte. Die meisten Hundehalter würden sich an die Vorgaben halten und Unvernünftige würden sich auch von den Verboten nicht beeindrucken lassen. Mit Rücksicht auf Flora und Fauna sprach Bürgermeister Franz Stahl dazu aber ein klares Nein aus, und zwar auf Dauer.

















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