Tirschenreuth
13.04.2020 - 14:44 Uhr

Die Handlungsfähigkeit der Stadt bleibt erhalten

Fraktionssprecher betonen solide Haushaltsführung - Viel Lob für ehrenamtliches Engagement der Mitbürger

Für die CSU bescheinigt Peter Gold, dass durch den Haushalt die Kernaufgaben der Stadt gesichert seien. Weniger Schulden und weniger Zinsen würden die Handlungsfähigkeit erhalten. „Eine solide Finanz- und Haushaltspolitik ist Zukunftspolitik“, betont Gold. Dabei müsste auch in der Coronakrise ein klarer Kopf behalten und ohne Verzagtheit an den Zielen weitergearbeitet werden. Besonders stellt der CSU-Fraktionschef das Engagement der Stadt für die Hilfsdienste, Vereine und Verbände heraus. „Das ehrenamtliche Engagement liegt uns am Herzen. Gerade in dieser schweren Zeit werden diese Arbeit und der Einsatz sichtbar!“ Die Investitionen für das neue Rathaus begründet Gold mit dem Hinweis auf eine bürgernahe Verwaltung. Zu den größten finanziellen Anstrengungen der Zukunft zählt er aber die Sanierung der Mittelschule. Bei der Durchsicht der Einzelpläne vermerkt Gold auch die Weitergabe des staatlichen Kindergeldes an die Eltern. Beim Blick auf die gute Einnahmesituation dankt der CSU-Rat auch den vielen tüchtigen Menschen. „Heute ist plötzlich allen bewusst, wie wichtig unsere Krankenhäuser in der Region sind“, merkt Gold noch an.

In der besonderen Situation verzichtet Manfred Zandt als Fraktionssprecher für die Freien Wähler auf eine detaillierte Durchsicht der Zahlen. Mit der Verabschiedung des Haushaltes würde das Gremium zeigen, „dass wir die Herausforderungen unserer kommunalen Aufgaben erkennen, abwägen und unsere Zukunft mit positiver Lebensqualität gestalten“. Inwieweit sich die Umsetzung von Vorhaben verzögern könnte, will Zandt nicht beurteilen. „Aber dies kann kein Grund sein, die vielfältigen als nachhaltig definierten Projekte im Stadtumbau nicht anzugehen“. Wie alle Mitglieder im Ausschuss möchte auch Zandt allen Menschen danken, die in Einkaufsmärkten, der Nachbarschaftshilfe, den Pflegediensten, den Kliniken, den Seniorenheimen und in der örtlichen medizinischen Versorgung für alle unsere Bürger extrem gefordert sind.

Gunar Prauschke für die SPD verzichtet auf eine ausführliche Stellungnahme zu den Einzelpunkten des Haushalts. „Die solide Berechnung ist unumstritten“, bescheinigt Prauschke. In Zeiten der Krise will der SPD-Rat vielmehr an eine besonnene Haushaltsführung appellieren. Es zeige sich, wie verwundbar die ganze Welt sein könne, und die Folgen aus dieser Krise seien noch nicht absehbar. „Besonnenheit sollte jetzt der Leitgedanke aller Akteure sein“, unterstreicht Prauschke.

 
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