Mit einer Inzidenz von 364 hatte der Landkreis Tirschenreuth am Freitag wieder bundesweit den schlechtesten Wert. Immer deutlicher wird aber beim Blick auf die Deutschland-Karte des Robert-Koch-Instituts, dass die Coronazahlen in den Kreisen entlang der deutsch-tschechischen Grenze ansteigen. Mittlerweile wurden daher die Kontrollen der tschechischen Grenzpendler noch einmal verstärkt, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte.
Das Landratsamt Tirschenreuth meldet am Freitag (Stand: 12.30 Uhr) 35 Corona-Neuinfizierte. Drei davon befanden sich schon in Quarantäne. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten im Landkreis seit dem Ausbruch der Pandemie im März 2020 liegt mittlerweile bei 3589. Außerdem gab es einen neuen Todesfall zu beklagen. Dabei handelt es sich um eine Person (Mitte 80) mit Vorerkrankungen. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten auf 208.
Nachdem es am Freitag neun neue Verdachtsfälle auf eine Corona-Mutation gab, steigt die Zahl auf insgesamt 140. Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Fenzl verwies noch einmal darauf, dass alle positiven Testergebnisse von Montag bis Mittwoch auf die Mutation untersucht wurden. In anderen Kreisen erfolgt dies nur stichprobenartig. „Dadurch sind die Zahlen mit anderen Landkreisen nicht vergleichbar.“
Wegen der angespannten Coronalage bleibt es auch weiterhin beim Distanzunterricht für Abschlussklassen. Davon ausgenommen sind laut Landratsamt aber Prüfungen und notwendige praktische Vorbereitungsarbeiten, soweit diese nur in den Räumen der Schule möglich sind. Betroffen im Landkreis Tirschenreuth sind die Q 12 des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth und eine Abschlussklasse des Beruflichen Schulzentrums Wiesau.

















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