03.03.2019 - 17:51 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Kreisstadt im Faschingsfieber

„Schwarz, schwärzer, Feuerwehrhaus – mit der Farbenfreude ist es aus!“ Das dunkle neue Gebäude der Tirschenreuther Brandschützer darf thematisch beim sonst sehr farbenfrohen Faschingszug in der Kreisstadt natürlich nicht fehlen.

von Konrad RosnerProfil

Tausende Besucher warteten entlang der Straßen, als der Tirschenreuther Faschingszug um 13.30 Uhr startete. Angeführt wurde er von den Grenzlandbuam aus Bärnau, die als einzige Blaskapelle die Narren begleiteten. Der Zug mit rund 25 Wägen und ebenso vielen Fußgruppen sorgte wieder für mächtig Aufsehen bei den Zuschauern. Starke Präsenz zeigten wie üblich die „Hausherren“ von der Faschingsgesellschaft „Tursiana“. Nach den „Nachwuchsfrüchtchen“ und den Tanzgarden folgte der Prinzenwagen, auf dem diesmal auch wieder Bürgermeister Franz Stahl im Einsatz war und die „Tursiana“-Truppe beim Verteilen von Süßigkeiten unterstützte. Auch das Prinzenpaar Michaela I. und Michael II genoss seinen großen Auftritt.

Aufgegriffen wurden natürlich verschiedene Themen aus der Stadt und der Region. Das neue Tirschenreuther Feuerwehrhaus nahmen Narren aus Poppenreuth ins Visier. Das „Haisl“-Team aus Großklenau stellte das „Tirschenreuther Wirtschaftswunder“ und die günstigen Preise vor Ort heraus, während die Kleinklenauer im Zusammenhang mit den Krankenhaus-Diskussionen eine Klinik am Südhang in Klenau präsentierten. „Nicht verzagen, Klenaus Ärzte fragen“, lautete ein Ratschlag am Wagen. Und weiter: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fressen sie die Packungsbeilage und gehen sie in die nächste Bar.“ Nicht fehlen durften natürlich auch Beiträge zum Thema Volksbegehren Artenschutz.

Mitglieder des Skiclubs Tirschenreuth warben für den diesjährigen Cooltour-Sommer in der Kreisstadt, ebenfalls ein Hingucker waren auch die verschiedenen Gruppen der Turngemeinschaft Tirschenreuth. Die örtlichen Linedancerinnen setzten sich für ein Radlweg-Café ein. Für Eindruck sorgte weiter die Bärnauer Feuerwehrgarde: Die allein aus Männern bestehende Gruppe zeigte sogar Hebefiguren.

Während die „Anaider Hutzerweiber“ an den heißen Sommer des vergangenen Jahres erinnerten, rührte eine große Gruppe des Münchenreuther Schlüsselclubs kräftig die Werbetrommel für den „47. Michareither Fosnatzug“ am Faschingsdienstag. Mit dabei waren unter anderem auch wieder die Faschingsvereine „Rosamunde“ aus Mähring und „Weiß-Blau“ aus Wiesau sowie der Mitterteicher Gaudiwurm.

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