31.08.2018 - 16:15 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landvolk pilgert in die Schweiz

Eine Pilgerfahrt in die Schweiz hat die Katholische Landvolkbewegung des Landkreises unternommen. Ziel waren die Wirkungsstätten ihres Patrons, des heilige Nikolaus von der Flüe.

Die Pilger bei der Wallfahrt
von Externer BeitragProfil

(exb) Bernhard Bäuml und Albert Wolfrum meisterten die rund 700 Kilometer lange Strecke sogar mit dem Fahrrad. Bei herrlichen Wetter erlebten die Teilnehmer nicht nur erholsame Tage mit innerer Einkehr und Besinnung, sondern sammelten auch viele Eindrücke von Sehenswürdigkeiten der Schweizer. Über einen Zwischenstopp in Lindau am Bodensee, erreichten die Teilnehmer den Pilgerort Flüeli, gelegen auf 725 Meter Höhe zwischen den Gipfeln der Schweizer Zentralalpen. Nach ihrer Ankunft in Flüeli stiegen die Pilger in die Ranft hinab und feierten die Messe. Die Lichterprozession musste aufgrund der Trockenheit abgesagt werden.

Der nächste Tag begann mit einem Rundgang und einer Besichtigung der Wirkungsstätten von Bruder Klaus. Eine Führerin schilderte eindrucksvoll sein Leben und Wirken. Anschließend machte die Gruppe einen eineinhalbstündigen Fußmarsch auf den Visionenweg nach Sachseln, wo sie die Grabeskirche von Bruder Klaus besichtigten. Am Nachmittag besichtigten die Oberpfälzer die 1400 Meter lange Aareschlucht, die durch das Gletscher-Schmelzwasser nach der Eiszeit entstanden ist.

Am Samstag machte sich die Gruppe auf zu einer geführten Besichtigung der im 17. Jahrhundert erbauten Wallfahrtskirche Hergiswald, laut Führerin der schönste, reichste und kunsthistorisch bedeutendste Wallfahrtsort des Kantons Luzern. Ein Zwischenstopp in Luzern mit einer Schifffahrt auf den Vierwaldstättersee und der Besichtigung des Wahrzeichens, der weltberühmte Kapellbrücke, der ältesten Holzbrücke Europas, durfte nicht fehlen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Pilgerreise hatte auch Landvolkseelsorger, Stadtpfarrer Anton Witt aus Mitterteich, der die Gruppe begleitete.

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