Tirschenreuth
04.02.2019 - 14:02 Uhr

Reserveflächen für Schule

Mit dem Bau des Feuerwehrhauses an der Mitterteicher Straße kommt auf das alte Gelände eine neue Ära zu. Hier soll eine Machbarkeitsstudie zu interessanten Ideen führen. Dabei nimmt die Erweiterung der Schule eine wichtige Position ein.

Im Mai wird die Feuerwehr ihr neues Gelände an der Mitterteicher Straße beziehen. Was mit dem alten Domizil wird soll eine Machbarkeitsstudie aufzeigen. Bild: ws
Im Mai wird die Feuerwehr ihr neues Gelände an der Mitterteicher Straße beziehen. Was mit dem alten Domizil wird soll eine Machbarkeitsstudie aufzeigen.

Doch soll es nicht allein bei der Schule bleiben. Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag brachte Bürgermeister Franz Stahl schon die Idee eines "Park-Stadels" in Gespräch, zumal gerade Stellplätze für die Autos auch mit Blick auf die künftige Nutzung des Schels-Gebäudes als Kletterhalle wichtig seien. Vonseiten der Regierung würden die Absichten unterstützt. Klar ist, dass für die spätere Nutzung der Flächen die vorhandenen Gebäude weichen müssen. Denn Leerstände wollte Stahl nach dem Auszug der Feuerwehr im Mai dort nicht haben. Was jedoch genau entstehen könnte, versprach sich der Bürgermeister von einer Machbarkeitsstudie, für die geeignete Fachbüros für Landschafts- und Ortsplanung gesucht werden sollen. "Wir entscheiden damit heute noch nicht, was auf den Flächen passiert", erläuterte Stahl dem Gremium.

Keine fertigen Konzepte

Peter Gold (CSU) stellte bei der Diskussion heraus, dass Reserveflächen für Grundschule und Hort eine Vorgabe sein müssten." Ansonsten bin ich gespannt auf die Vorschläge!" Die Machbarkeitsstudie ist laut Manfred Zandt (Freie Wähler) auch eine wichtige Voraussetzung für die Förderung. Und dabei hoffte Zandt natürlich auch auf einen Zuschuss für den Gebäudeabbruch. Wichtig war dem Freien Wähler auch, bei der Auswahl der Angebote mit gefragt zu werden. Denn Zandt hatte schon einige Vorstellungen für die Folgenutzung. So sollte keinesfalls mehr Verkehr "in diese Ecke" gebracht werden. Fertige Konzepte seien noch nicht zu erwarten, erläuterte Stahl. Vielmehr würde als erster Schritt bewertet, wie die Büros an die Problematik oder die Struktur des Areals herangehen. Natürlich würde der Stadtrat in die weitere Beurteilung der Vorschläge mit eingebunden.

Für Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) war die Vorgehensweise zu unergiebig. Er erwartete sich in einer ersten Reaktion der Büros schon konkrete Vorschläge. "Sie bekommen keine fertige Planungen auf den Tisch", musste Stahl ein weiteres Mal den Weg erläutern. "Erst wenn man sich für ein Büro entscheidet, gehen die dann in Klausur!" Hans Zölch von den Freien Wählern ging es im Gegenzug etwas zu schnell. "Wir wissen nicht, wie die Entwicklung bei der Schule wird", wollte Zölch abwarten. Zudem möchte man, dass auf einer Seite der Verkehr rausgenommen wird – aber dennoch sollen Parkplätze entstehen. Die Freiräume für die Schulen seien doch mit dabei, setzte Stahl zur wiederholten Erklärung an. Und sogar die Freien Wähler hätten 2014 in ihrem Wahlprogramm zentrumsnahe Parkplätze gefordert, wusste der Bürgermeister. "Schön, dass sie unser Wahlprogramm so aufmerksam lesen", freute sich Zandt.

Zeit der Leerstände vorbei

Olga Luft (CSU) gefiel das Wort Machbarkeitsstudie. "Wir wollen etwas machen", hörte Olga Luft hier heraus. Und gerade bei der schulischen Entwicklung wollte die CSU-Stadträtin frühzeitig vorbereitet sein. "Seien wir froh, dass die Zeit langer Leerstände vorbei ist", betonte Luft. Der Verwaltung wurde der Auftrag erteilt, drei geeignete Fachbüros für die Machbarkeitsstudie zu finden.

 
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