Tirschenreuth
11.05.2020 - 13:42 Uhr

Sebastian Wiedemann vertritt die Jugend in Tirschenreuth

Bei der Wahl der neuen Beauftragten der Stadt gab es kaum Diskussionen. Allein der neue Jugendbeauftragte Sebastian Wiedemann musste sich eine Mehrheit suchen.

"Es wäre für die Menschen, für die Familien in der Region, die heuer wohl auf ihren Urlaub verzichten müssen und dann auch nicht mal ins Freibad dürfen, ein großer Schlag“. Bild: kro
"Es wäre für die Menschen, für die Familien in der Region, die heuer wohl auf ihren Urlaub verzichten müssen und dann auch nicht mal ins Freibad dürfen, ein großer Schlag“.

Der neue Stadtrat hat die Posten der Jugend-, des Senioren- und der Behindertenbeauftragten neu besetzt. Martina Sötje wurde dabei auf Vorschlag von Konrad Schedl (Grüne) einstimmig erneut zur Behindertenbeauftragten gewählt. Seniorenbeauftragter in den nächsten sechs Jahren wurde erneut Conny Zant, die Wahl erfolgte ebenso einstimmig. Als Nachfolger von Huberth Rosner wurde Sebastian Wiedemann zum neuen Jugendbeauftragten gewählt. Rosner selbst hatte ihn vorgeschlagen.

Manfred Zandt (Freie Wähler) hatte Melanie Gmeiner vorgeschlagen. Letztlich wurde Sebastian Wiedemann bei sieben Gegenstimmen zum neuen Jugendbeauftragten gewählt. Wiedemann ist seit Jahren vor allem in der Jugendfeuerwehr sehr aktiv.

Einstimmig beschloss der neugewählte Stadtrat die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts, wobei sich kaum Änderungen zur vorausgehenden Amtsperiode ergeben. Bei zwei Gegenstimmen (Manfred Zandt, Karl Berr) wurde die neue, geringfügig geänderte Geschäftsordnung der Stadt beschlossen. Die Änderungen betreffen etwa die Mitgliederstärke einer Fraktion, die jetzt mindestens drei Personen umfassen muss (bisher zwei). Die Ausschüsse werden entsprechend dem Verfahren Sainte-Lague-Schepers gebildet. Die Stadtrats- und Ausschusssitzungen beginnen künftig regelmäßig um 17 Uhr.

Bürgermeister Franz Stahl informierte den Stadtrat über weiter übertragene Haushaltsreste mit der Gesamtsumme von 1,479 Millionen Euro aus 2019. Im Einzelnen waren dies Rathausanbau (333 862 Euro), Mittelschule/Generalsanierung (106 185 Euro), Zukunft Stadtgrün (349 931 Euro), Abwasser-Kanal-Sanierungen (11 966 Euro), Kläranlage/Schlammentwässerung (552 801 Euro), Hüthaus Hohenwald (108 972 Euro) und Gewerbegebiet Wagnerholz/Erweiterung (15 912 Euro).

Besetzung der Ausschüsse

Hauptverwaltung, Finanzwesen und Wirtschaft: Huberth Rosner, Angelika Brunner, Peter Gold, Paulus Mehler, Harald Siegert (CSU), Manfred Zandt, Jürgen Steinhauser (FW), Gunar Prauschke (Grüne/SPD). - Bau- und Umweltwesen, Stadtentwicklung und Stadtplanung: Huberth Rosner, Dr. Alfred Scheidler, Dr. Michael Rüth, Vinzenz Rahn, Konrad Zant (CSU), Norbert Schuller, Hans Zölch (FW), Konrad Schedl (Grüne/SPD). - Kultur-, Tourismus, Museumsangelegenheiten, Städtepartnerschaften: Huberth Rosner, Peter Gold, Vinzenz Rahn, Doris Schön, Harald Siegert (CSU), Jürgen Steinhauser, Mario Franz (FW), Franz Heinrich (Grüne/SPD). - Werkausschuss: Huberth Rosner, Dr. Alfred Scheidler, Dr. Michael Rüth, Hans Gmeiner, Paulus Mehler (CSU), Manfred Zandt, Mario Franz (FW), Franz Heinrich (Grüne/SPD). - Rechnungsprüfungsausschuss: Angelika Brunner, Hans Gmeiner, Doris Schön, Konrad Zant (CSU), Manfred Zandt, Jürgen Steinhauser (FW), Gunar Prauschke (Grüne/SPD).

Zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Manfred Zandt gewählt, stellvertretender Vorsitzender ist Konrad Zant. In allen anderen Ausschüssen ist jeweils der Erste Bürgermeister der Vorsitzende.

Freibad öffnen

Der neue Fraktionssprecher der CSU, Huberth Rosner, setzte sich für eine Öffnung des Freibades in diesem Sommer ein. Die Gesundheit stehe an vorderster Stelle, dennoch sollte das Freibad schnellstmöglich, vorausgesetzt es kommt das OK der bayerischen Staatsregierung, öffnen. "Es wäre für die Menschen, für die Familien in der Region, die heuer wohl auf ihren Urlaub verzichten müssen und dann auch nicht mal ins Freibad dürfen, ein großer Schlag", betonte Rosner.

 
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