08.03.2020 - 11:02 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Sicherheit vor Ort erhöhen

Mit einer "Drohnen-Fachgruppe" stellt der BRK-Kreisverband Tirschenreuth eine besonderer Abteilung. In welchen Arbeitsgebieten ist die Gruppe aber unterwegs?

Fachgruppenleiter Gerald Wagner (rechts) und sein Stellvertreter Benjamin Sertl (links) führten den Gästen die Drohen vor.
von Externer BeitragProfil

Darüber informierten sich Vertreter der Freien Wähler. Die Fachgruppe UAS (Unmanned Aerial System, Deutsch: unbemannte Flugsysteme) ist dem Fachdienst Information und Kommunikation des BRK Tirschenreuth zugeordnet. Sie besteht aus fünf Personen. Fachgruppenleiter Gerald Wagner und sein Stellvertreter Benjamin Sertl gaben den Gästen Einblicke.

Ihr Arbeitsgebiet ist der Einsatz von Drohnen mit deren Hilfe unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Dazu zählen, die Effizienz beim Suchen von Vermissten und Toten zu verbessern sowie die Eigengefährdung für Einsatzkräfte bei Aufklärungen in Lagen aller Art (beispielsweise bei Gefahrstoffen, Einsturzgefahren) zu minimieren. Die Gruppe unterstützt zudem beim Suchen in unwegsamen Geländen und kann einen Überblick bei Großveranstaltungen gewährleisten (unter anderem Rettungswege sichern oder Menschenströme leiten). Damit ist es möglich, frühzeitig Gefahrensituationen zu erkennen. Insgesamt sind mehr als 20 Einsatzszenarien denkbar. Durch den Blick von oben ist laut Pressemitteilung eine bessere Beurteilung der Lage möglich und dies erhöhe die Sicherheit vor Ort.

Die Fachgruppe UAS ist kein Ersatz für bestehende Einsatzformationen, sondern bietet Unterstützung für bestehende. Sie kann von anderen Organisationen angefordert werden (unter anderem Feuerwehr, Polizei). Die Aktiven in der Gruppe sind alle ehrenamtlich neben ihrem eigentlichen Beruf tätig und opfern dafür einen großen Teil ihrer Freizeit. "Der Einsatz von Drohnen ist eine Teilkomponente des Katastrophenschutzes. Nicht jede Organisation muss Drohnen vorhalten, sondern das Equipment mit Personal kann von der Fachgruppe UAS zur Verfügung gestellt werden," betonte Landratskandidat Ely Eibisch. Und Gruppenleiter Wagner merkte an: "Wir würden uns über Unterstützer freuen. Nicht nur finanziell, sondern auch personell."

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