Tirschenreuth
25.02.2019 - 13:35 Uhr

Unterstützung für Familien und Kinder

Viele Besucher sind zum Neugeborenenempfang der Stadt gekommen. Bürgermeister Franz Stahl dankte ihnen dabei für das "Ja zum Kind".

Bürgermeister Franz Stahl beim Neugeborenenempfang. Er zeigte sich erfreut über das große Interesse an diesem Empfang. Bild: kro
Bürgermeister Franz Stahl beim Neugeborenenempfang. Er zeigte sich erfreut über das große Interesse an diesem Empfang.

Großes Lob zollte Bürgermeister Franz Stahl beim Neugeborenenempfang der Stadt den Eltern, die das "Abenteuer" eingegangen seien, und "Ja zum Kind" gesagt hätten. Dies verdiene durch den Staat und die Gesellschaft Anerkennung und Dank. Dies unterstrich Stahl am Samstagvormittag im Rahmen dieses hervorragend besuchten Empfangs, der in den Räumen des städtischen Kinderhauses Kunterbunt stattfand.

Mehr Geburten

Zu diesem Empfang waren neben vielen Eltern mit ihren Neugeborenen auch zweiter Bürgermeister Peter Gold und dritter Bürgermeister Norbert Schuller gekommen, die damit die Wichtigkeit dieses Treffens untermauerten. Bürgermeister Franz Stahl zitierte Kardinal Josef Frings, der gesagt habe, "die Zukunft des Volkes hängt nicht von der Zahl der Kraftwagen ab, sondern von der Zahl der Kinderwagen". Dazu ergänzte er, dies gelte auch für Tirschenreuth, "mehr Kinderwagen als Kraftwagen". Die Kreisstadt sei hier aktuell sehr gut aufgestellt, freute sich das Stadtoberhaupt über die steigenden Geburtenzahl. Die Voraussetzungen für Familien mit Kindern seien in Tirschenreuth sehr gut.

Gut aufgestellt

Die wichtigsten Fragen junger Familien würden sich auf die Bildungs- und Erziehungsangebote sowie die medizinischen Versorgung beziehen. Auf beiden Gebieten könne Tirschenreuth punkten, denn dank des Stadtentwicklungskonzepts, der Grundlage und Tun des Handels, sei man hervorragend aufgestellt. Stahl verwies darauf, dass es aktuell in Tirschenreuth drei Kindergärten gebe. Die Planungen für den vierten Kindergarten, der dann vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben werde, laufen auf Hochtouren. Noch in diesem Jahr soll der Baubeginn sein. Im August 2020 sei geplant, diesen Kindergarten zu eröffnen.

Auch im schulischen Bereich sei man "top", zudem Außen-Studienstandort der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Neben dem Bereich "Soziale Arbeit" würden ab dem Frühjahr 2020 auch Wirtschaftsingenieure in Tirschenreuth studieren. Stabil sei auch die medizinische Versorgung. In den Krankenhausstandort Tirschenreuth seien 28 Millionen Euro investiert worden.

Als "phantastisch" bezeichnete Stahl zudem die Vereinsstrukturen in der Kreisstadt, es gebe mehr als 120 Vereine mit einer vielschichtigen Ausrichtung und einer guten Jugendarbeit. Auch die Freizeitmöglichkeiten könnten sich sehen lassen. Zudem wies Stahl darauf hin, dass in Tirschenreuth ganz speziell junge Familien bei der Schaffung von Wohneigentum im Altstadtbereich gefördert werden. Die Förderung richte sich nach der Anzahl der Kinder. Im Anschluss stellte Irina Weiß vom Projekt KOKI das Netzwerk vor. Sie ist die Ansprechpartnerin der Stadt Tirschenreuth. Die Beratung, etwa bei Entlastungsmöglichkeiten für Familien ist kostenfrei und anonym. "Kommen Sie bei Fragen einfach auf mich zu", bot Irina Weiß an. Cornelia Stahl gab Wissenswertes der sozialen Institution "Leben Plus" weiter. "Haben Sie keine Scheu nachzufragen, wenn Sie mal Unterstützung brauchen." Viele Kooperationspartner seien bei diesem Netzwerk dabei.

Liebevoller Umgang

Kinderhaus-Leiterin Silvia Markowski stellte kurz ihren Kindergarten vor und betonte: "Wir garantieren in unserem Haus einen liebevollen Umgang mit den Kleinen", ehe sie zu einem Besuch der Räumlichkeiten im Kinderhaus einlud. Großes Lob zollte sie zudem der Stadt, insbesondere dem "Chef", Bürgermeister Franz Stahl, für die Unterstützung. "Wir werden bestens versorgt!" Im Anschluss daran lud die Stadt zu einen kleinen Frühstück im Kinderhaus ein.

Viele junge Familien waren mit ihren Kleinkindern zum Empfang der Stadt gekommen. Bild: kro
Viele junge Familien waren mit ihren Kleinkindern zum Empfang der Stadt gekommen.
 
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