09.08.2021 - 15:01 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bei vier Kindergärten in Tirschenreuth ist noch nicht Schluss

Zu den nächsten wichtigen Terminen in Tirschenreuth gehört die Fertigstellung des Kindergartens "Weltentdecker". Laut Bürgermeister Franz Stahl braucht es eigentlich noch einen Kindergarten.

Jede Menge beeindruckender Informationen bekamen die Teilnehmer bei der CSU auf Tour präsentiert. Unter die Gäste hatte sich auch MdB Albert Rupprecht gemischt, der sich über die Entwicklung der Stadt begeistert zeigte und dies auch äußerte.
von Autor HEBProfil

Nicht nur interessante Stationen hatte Ortsvorsitzender Huberth Rosner bei der „CSU on Tour“ im Gebäck. Bei der ersten CSU-Veranstaltung des Jahres konnte Rosner auch MdB Albert Rupprecht unter die Teilnehmer begrüßen.

Bürgermeister Franz Stahl hatte sich bereit erklärt, die Baumaßnahmen bei dieser "CSU auf Tour" zu erläutern und hatte dementsprechend eine Menge interessanter Daten im Gepäck. Seit 2004 würden viele Projekte geplant und entsprechend umgesetzt. Das Stadtentwicklungskonzept sei bereits 2014 evaluiert worden und schon nächstes Jahr stehe die nächste Evaluierung an - weil die vorgeschlagenen Baumaßnahmen bereits umgesetzt seien. Tirschenreuth habe sich sehr gewandelt, dadurch ein neues Selbstbewusstsein bekommen und entsprechende Strahlkraft für die gesamte Region. Qualität festige Wirtschaftsstandorte. Bestes Beispiel sei die geplante Ansiedlung der Firma Ziegler, die dann vor Ort qualitativ hochwertige ökologische Holzhäuser fertigen möchte. Firmenansiedlungen brächten Arbeitsplätze und Steuergelder.

Rupprecht ein fleißiger Helfer

In den zurückliegenden Jahren seien in Tirschenreuth 150 Millionen Euro investiert worden. Fördergelder seien nach Kräften dazu genutzt worden. MdB Albert Rupprecht unterstütze hier nach Möglichkeit. Stahl erklärte, dass man den MdB als fleißigen und engagierten Menschen, der sich für die Region einsetze, in Berlin brauche und betonte, er wolle dies keinesfalls als Wahlwerbung verstanden wissen.

Eröffnung im Herbst

Begonnen wurde die Tour beim neuen BRK-Kindergarten "Weltentdecker". Dazu informierte Stahl, dass die bisherigen drei Kindergärten nicht mehr ausreichen würden. Dieser vierte würde dringend gebraucht. Als Träger habe man sich für das Bayerische Rote Kreuz entschieden. Dieses habe das beste Konzept vorgelegt und damit überzeugt. Das Gebäude sollte der Altstadt angepasst werden und wurde in Holzständerbauweise erstellt. Bauherr sei die Stadt. An Kosten werde mit 5,7 Millionen Euro gerechnet. Gefördert werde das Projekt mit 2,2 Millionen Euro. Im Haus sollen dann zwei Kinderkrippengruppen und zwei Kindergartengruppen untergebracht werden. Die Eröffnung des Kindergartens soll im Herbst erfolgen.

Idee von Waldkindergarten

Mittlerweile brauche es eigentlich noch einen zusätzlichen Kindergarten. Derzeit "geistere" ein "Waldkindergarten" durch die Stadt. Vielleicht könne diese Variante eine gute Alternative darstellen.

Weiter ging es zum Areal des Projektes "Zukunft StadtGrün". Als Grundlage sei hier das tolle Konzept der Bewerbung für die Gartenschau 2022 hergenommen worden. Zwar habe man damals für die Gartenschau keinen Zuschlag bekommen, aber die Umsetzung des Konzeptes gelinge trotzdem. Bald werde sich ein Grüngürtel durch die Stadt ziehen und die Altstadt quasi umschließen. Baubeginn sei im Frühjahr 2020 gewesen. Der erste Bauabschnitt umfasse den Platz La Ville du Bois, dessen Gestaltung schon weit fortgeschritten ist, über das Areal des Obst- und Gartenbauvereins und die Franz-Böhm-Gasse mit der Mühlbachbrücke. An Kosten rechne man mit 4,5 Millionen Euro, an Förderung erwarte man 2,4 Millionen Euro. Beim nordwestlich gelegenen Stadtteich vor dem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins entstehe ein hübscher Park, gebe es tolle Spielplätze, Sitzgelegenheiten und vor allem hätten auch die Bewohner des Seniorenheims die Möglichkeit, hier mit jungen Leuten zusammen zu kommen. Der zweite Bauabschnitt solle dann den Bereich des ZOB, den Bereich um die Waldnaab bis zur Brücke über die Waldnaab umfassen.

Tirschenreuth eine Musterstadt

MdB Albert Rupprecht zeigte sich begeistert. "Es ist schlicht phänomenal wie sich Tirschenreuth entwickelt hat und weiter entwickelt." Man könne dazu nur gratulieren. Tirschenreuth werde zur Musterstadt. Dies würden auch die Auszeichnungen beweisen, die Tirschenreuth in den letzten Wochen eingeheimst habe. Wenn man Leute in der Region halten wolle, müsse man Anreize schaffen. Dazu würden auch Bildungsangebote und Arbeitsplätze gehören. Mit Bürgermeister Franz Stahl sei ein unglaublich engagierter Mensch bei der Arbeit, der höchsten Respekt verdiene. Auch Huberth Rosner habe er als einen der engagiertesten Vorsitzenden kennengelernt, die man habe. Außerdem wies er darauf hin, dass Tirschenreuth mit Huberth Rosner und Reiner Meier sogar zwei Kandidaten für die Bundestagswahl habe.

Über die Baumaßnahme Rathaus II und über die historischen Arkaden ging es abschließend zum Marktplatz zurück, wo Bürgermeister Stahl die Tour beendete.

Per Video-Konferenz hielt die CSU Tirschenreuth Kontakt zu Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht

Tirschenreuth

"Es ist schlicht phänomenal wie sich Tirschenreuth entwickelt hat und weiter entwickelt."

MdB Albert Rupprecht

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