Ganz in der Nähe des Vizinalbahnradweges soll als Ort der Stille eine neun Meter hohe Kapelle aus Holz gebaut werden. Als Standort ist ein Platz am Rand eines verlandeten Weihers vorgesehen, kurz nach der Himmelsleiter und der Heusterzbrücke. Wie diese beiden Bauwerke soll die Kapelle die Handschrift von Peter Brückner tragen. Der Architekt möchte seine Amtszeit als Präsident des Rotary-Clubs auch mit der Verwirklichung dieses besonderen Meditationsortes nutzen.
Größtenteils Zustimmung fanden die Pläne bereits im August 2020 im Stadtrat Tirschenreuth. Das Landratsamt hat nach Auskunft von Pressesprecher Walter Brucker noch nicht über den Antrag entschieden. Jedoch wurde bereits ein Vertrag unterzeichnet - zwischen dem Landkreis als Grundeigentümer, dem Rotary-Hilfswerk Stiftland als Bauherr und der Stadt Tirschenreuth als Kommune, die für die Verkehrssicherung zuständig ist. Diese im Oktober getroffene Eilentscheidung des Landrats wurde in der letzten Kreisausschuss-Sitzung des Jahres bekannt gegeben.
Die Vereinbarung war laut Brucker wegen eines Leader-Förderantrags kurzfristig notwendig geworden.
Der Vertrag regelt auch die weiteren Verpflichtungen: Die Stadt Tirschenreuth ist verantwortlich für die Verkehrssicherungspflicht und Zuwegung. Sollten Maßnahmen zu Unterhalt oder Sanierung der Kapelle nötig werden, teilen sich der Landkreis und die Stadt Tirschenreuth die Kosten.















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