31.07.2020 - 14:07 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Leistung des Solarparks Wappersdorf mehr als verdoppelt

Bisher sind zehn Megawatt vorgesehen gewesen. Günstige Umstände machen es möglich, dass im Solarpark beim Ort Wappersdorf nun eine 22-Megawatt-Anlage errichtet werden kann. Der Gemeinderat Ursensollen steht dem nicht im Weg.

Auf dieser Fläche nahe der Ortschaft Wappersdorf (im Hintergrund) soll der geplante Solarpark entstehen.
von Externer BeitragProfil

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause befasste sich der Gemeinderat Ursensollen mit dem geplanten Solarpark bei der Ortschaft Wappersdorf. Bei diesem Vorhaben mussten die Behörden beteiligt werden. So äußerte die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Bedenken bezüglich der südlich gelegenen Fläche in Richtung Thonhausen. Ein Vororttermin hatte eine Lösung aufgezeigt, die allerdings Auswirkungen auf die gesamte Planung hat. Diese Änderungen erläuterte Stefan Paulus von der Firma Wust, Wind und Sonne.

Demnach soll auf die südliche Fläche verzichtet und stattdessen die nördliche gelegene Fläche in Richtung Hausen in Gänze mit einbezogen werden. Hierfür ist die Entnahme dieses Areals aus dem Landschaftsschutzgebiet erforderlich. Zudem könne, so Paulus, auf dieser neu geplanten Fläche dank eines günstigeren Zuschnitts eine Anlage von 22 Megawatt Leistung aufgestellt werden – bisher war nur eine Zehn-Megawatt-Anlage möglich. Möglich mache dies der Verbau von deutlich effizienteren Modulen, bei denen ebenfalls der Abstand von 3,50 Meter eingehalten werden könne. Diese Vorgaben machten weiterhin eine Beweidung möglich und erhielten den Platz für bodenbrütende Vogelarten. Der Gemeinderat befürwortete diese Änderungen.

Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager und Ranger Jonas Nelhiebel stellten den Naturpark Hirschwald sowie dessen Aufgaben und Schwerpunkte des Naturparks Hirschwald vor. Sie wiesen auf bereits abgeschlossene Projekte wie die Kunststationen etwa bei der Kirche in Hausen oder die Informationstafeln und Hörstationen in den einzelnen Gemeindeteilen hin. Auch zahlreiche Großveranstaltungen hätten in den vergangenen Jahren stattgefunden, unter anderem der Naturparktag 2016 oder die Kunstausstellung im Kubus 2018. Außerdem beteilige sich der Naturpark Hirschwald am Ferienprogramm und veranstalte eine Hirschwald-Olympiade in Heinzhof.

Bisher am "Kirchturmdenken" gescheitert

Amberg

Bürgermeister Albert Geitner erläuterte die Entwürfe für die geplanten Außenanlagen der neuen Kindertagesstätte. Die Räte verschafften sich einen Überblick über die Gestaltung des Vorplatzes sowie über die Option, den Allwetterplatz zurückzubauen und dort weitere Parkplätze unterzubringen.

Für den Austausch alter Bushäuschen in Ullersberg, Ehringsfeld und Eigentshofen sollen Fördermittel beschafft werden, die Regierung stellt 50 Prozent in Aussicht. Der Auftrag wird, vorbehaltlich der Förderzusage, an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Pönicke Wartehallen Bau aus Ballenstedt, vergeben. Zudem kann auch die Beleuchtung mit Photovoltaik-Brennstellen gefördert werden. Hier sollen die Bushäuschen in Bittenbrunn, Reinbrunn, Eigentshofen und Zant zum Zuge kommen. Der Auftrag wurde auch hier an den wirtschaftlichsten Anbieter, an die Firma Photinus, vergeben.

Abschließend wurden Bauanträge behandelt sowie der Auftrag zur Lieferung von Überjacken und -hosen für die gemeindlichen Feuerwehren an die Firma HF Sicherheitskleidung vergeben.

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