24.09.2019 - 16:07 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Neue Zentrale für Grammer: Eine kleine Stadt entsteht

Es hat sich gewaltig was getan auf der Grammer-Baustelle im Gewerbegebiet Ursensollen. Bis Ende des Jahres soll die neue Konzernzentrale auf der grünen Wiese bezugsfertig sein.

Aus der Luft werden die Dimensionen des 40-Millionen-Euro-Projektes in Ursensollen erst richtig sichtbar.
von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

Nach dem Spatenstich für die neue Konzernzentrale und das Technologiezentrum am 1. März 2018 war am 25. Juli 2019 bereits Richtfest am künftigen Unternehmenssitz gefeiert worden. Welche Dimensionen das Projekt einnimmt, lässt sich aus der Vogelperspektive erkennen. Den Grammer-Gebäuden vorgelagert sind die Firmen Sheepworld und Fischer Automobile ebenso auszumachen wie die an der B 299 gelegene Tankstelle sowie am linken Bildrand mehrere Windkraftanlagen. Für Grammer ist der Neubau auf dem rund 47 000 Quadratmeter umfassenden Grundstück das größte Bauprojekt seiner Geschichte. Insgesamt werden für das Projekt in zwei Bauabschnitten über 40 Millionen Euro investiert.

Die Grammer-Baustelle im Video

Von der Autobahn A6 aus ist die Firmenzentrale gut zu sehen - für alle, die von Amberg-Süd Richtung Nürnberg fahren.

Die Fertigstellung der Gebäude des ersten Bauabschnitts sowie der Umzug des Vorstands und eines Teils der Belegschaft aus der Verwaltung sind für Ende 2019 geplant. Mehr als 700 Grammer-Mitarbeiter werden in Ursensollen beschäftigt sein. Auf dem Campus entstehen neben der Konzernzentrale mit einer Bürofläche von 22 000 Quadratmetern und dem Technologiezentrum auch ein Design- und Ergonomie-Labor sowie ein Mitarbeiterrestaurant. Im neuen Technologiezentrum werden erstmals Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an einem Ort gebündelt und so die räumliche Voraussetzung für eine optimale Zusammenarbeit der Abteilungen geschaffen, wie es in einer Pressemittelung heißt. Oberstes Ziel sei es, eine attraktive, gesunde, nachhaltige und moderne Arbeitsumgebung zu schaffen, in der die Belegschaft kreativ und effizient arbeiten und kommunizieren könne.

Baustellen-Reportage vom März 2019

Amberg
Draufsicht senkrecht von oben: Links die drei großen Bürotrakte, rechts das Zentralgebäude.
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