Ursensollen
19.02.2026 - 11:33 Uhr

SPD Ursensollen gibt sich beim politischen Aschermittwoch kämpferisch

Beim politischen Aschermittwoch der SPD Ursensollen wurden klare politische Botschaften gesendet. Kritik an der CSU und Forderungen nach mehr Gestaltungswillen prägten den Abend.

Von links: Norbert Mitlmeier, Daniel Reichenberger, Nicole Bäumler, Michael Rischke. Bild: Alexander Keil
Von links: Norbert Mitlmeier, Daniel Reichenberger, Nicole Bäumler, Michael Rischke.

Der politische Aschermittwoch der SPD Ursensollen im Gasthaus Reif war gut besucht. Bei Musik der „Salleröder Boum“ und Fischgerichten verband der SPD-Ortsverein gesellige Atmosphäre mit politischen Botschaften. Vier Redner – Vorsitzender Daniel Reichenberger, Landratskandidat Michael Rischke, Bürgermeisterkandidat Norbert Mitlmeier und die Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler – setzten inhaltliche Akzente.

Solidarität und Zusammenhalt

Ortsvereinsvorsitzender Daniel Reichenberger stellte laut einer Pressemitteilung des Ortsvereins Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt. „Teilzeit ist für viele Menschen kein Lifestyle, sondern Realität. Sie ermöglicht Familie, Pflege und Gesundheit – und verdient Respekt statt Häme“, wird Reichenberger zitiert. Unter Applaus begrüßte er Michael Schlereth als neues Mitglied im Ortsverein und überreichte ihm das rote Parteibuch.

Kritik an der CSU

SPD-Bürgermeisterkandidat Norbert Mitlmeier zog eine Bilanz der vergangenen sechs Jahre Kommunalpolitik. Er hob zentrale Projekte wie das Kläranlagenkonzept und klimafreundliche Baugebiete hervor. Gleichzeitig übte er scharfe Kritik an der CSU. In deren Werbematerial erkenne er keine klaren Ziele für die Gemeinde: Die CSU lege sich nicht fest und bleibe inhaltlich vage. Aktionen wie die Verteilung von Wetterkerzen hätten wenig mit kommunalpolitischen Zukunftsfragen zu tun, erklärte er laut Presse-Info. Bei wichtigen Projekten wie dem 3D-Planetarium oder dem Kubus habe die CSU wiederholt dagegengehalten, "obwohl beide Einrichtungen heute Aushängeschilder der Gemeinde sind".

Landratskandidat Michael Rischke forderte mehr Gestaltungswillen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Gute Kommunalpolitik müsse Infrastruktur, Bildung, medizinische Versorgung und bezahlbares Wohnen voranbringen.

Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler kritisierte die bayerische Staatsregierung scharf. Sie forderte mehr Förderlehrkräfte und eine Stärkung der Schulsozialarbeit. Gleichzeitig kritisierte sie Ministerpräsident Markus Söder für seinen Führungsstil und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger für mangelndes Engagement beim Erhalt des Rohrwerks Maxhütte.

Diese Meldung basiert auf Informationen der SPD Ursensollen und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
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