Ursensollen
05.05.2022 - 14:09 Uhr

Ursensollener Senioreneinrichtung mit breit gefächertem Angebot

Nachdem die Senioreneinrichtung des Wallmenich-Hauses in Ursensollen in Betrieb gegangen ist, informierten sich die Verantwortlichen der Ursensollener Seniorenarbeit zusammen mit Bürgermeister Albert Geitner über das Angebot dieser Institution vor Ort. Wie die Vorsitzende der Schwesternschaft, Tatjana Richter, den Besuchern erklärte, sind in der Einrichtung „Seniorenwohnen am Nussbaumpark“ 19 seniorengerechten Wohnungen integriert, die mittlerweile alle von älteren Menschen bezogen sind. Diese Bewohner können neben den Hilfsangebot des Seniorenzentrums auch Unterstützung durch die Nachbarschaftshilfe Ursensollen in Anspruch nehmen, wie die Koordinatoren Marion Graml und Christa Suttner erklärten.

Im Gebäude befindet sich zudem eine Sozialstation, die ambulante pflegerische Dienste in der Gemeinde und darüber hinaus wahrnimmt, so die Geschäftsführerin Emily Hirschmann-Pirzer. Natürlich können auch die im Abschnitt „Betreutes Wohnen“ lebenden Senioren diese Hilfe in Anspruch nehmen.

In einem benachbarten Gebäude ist eine Tagespflegestation untergebracht. Hier werden bis zu 19 pflegebedürftige Personen von professionellem Personal tagsüber betreut und versorgt. Diese Senioren werden von einem Fahrdienst morgens von zu Hause abgeholt und am Spätnachmittag wieder zurückgebracht. Frühstück, Mittagessen und Kaffee werden über die Großküche des Wallmenich-Hauses in Amberg organisiert. Dieses bietet nun auch „Essen auf Räder“ für die zu Hause lebenden Menschen in der Gemeinde an.

Ein weiterer Baustein dieser sozialen Einrichtung sind zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften, die von Regina Schottenheim moderiert werden. In jeder dieser Wohngemeinschaft leben neun Menschen mit pflegerischem Bedarf. Jeder Person steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung, das selbst eingerichtet werden muss, die Gemeinschaftsräume werden ebenfalls selbst gestaltet. Der Vorteil einer solchen Einrichtung sei ein geringerer finanzieller Eigenanteil als im üblichen Pflegeheim, hieß es. Zudem stehe bei einer solchen Wohnform auch mehr Personal als im Heim zur Verfügung, sagte die Vorsitzende.

Zum Abschluss traf man sich im Café, das auch der Bevölkerung für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Dabei wurden Fragen der künftigen Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten Monika Fruth (Ammerthal) und Norbert Schmid (Ursensollen) mit der Einrichtung diskutiert. Man wolle allen in der Einrichtung lebenden Personen die Teilnahme an den Veranstaltungen des Seniorennetzwerks Ursensollen ermöglichen.

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