Urspring bei Hirschau
15.09.2026 - 12:22 Uhr

Amerikanische Faulbrut in Urspring: Sperrzone eingerichtet

In Urspring bei Hirschau wurde die Amerikanische Faulbrut festgestellt. Das Veterinäramt hat eine Sperrzone eingerichtet, die mehrere Gemeinden betrifft.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die ausschließlich Bienenlarven befällt. Symbolbild: Wolfgang Kumm/dpa
Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die ausschließlich Bienenlarven befällt.

In einem Bienenstand im Hirschauer Ortsteil Urspring ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. Wie das Veterinäramt des Landkreises Amberg-Sulzbach mitteilt, wurde der Ausbruch am Freitag, 11. September 2026, amtlich festgestellt.

Um den betroffenen Bienenstand richteten die Behörden eine Sperrzone mit einem Radius von eineinhalb Kilometern ein. Betroffen sind mehrere Gemeinden und Ortsteile, darunter der Amberger Ortsteil Bernricht, der Hahnbacher Ortsteil Felsenkappelle und Höhengau sowie der Freudenberger Ortsteil Immenstetten und Schwand.

Für alle Bienenhaltungen innerhalb der Sperrzone gelten ab sofort strenge Maßnahmen gemäß der Bienenseuchenverordnung. Alle Bienenvölker und Bienenstände müssen unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut untersucht werden. Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der erkrankten Bienenvölker zu wiederholen. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht entfernt werden, und es ist untersagt, Bienenvölker oder Bienen in den Sperrbezirk zu verbringen.

Imker in der Sperrzone sind verpflichtet, ihre Bienenhaltung beim Veterinäramt zu melden, inklusive genauer Standortdaten und der Anzahl der Völker.

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