Firmung in Ursulapoppenricht: Sakrament ist Gabe und Aufgabe zugleich

Die Firmlinge aus den Pfarreien St. Ursula und St. Martin Gebenbach zusammen mit (von links) Weihbischof Josef Graf, Pfarrvikar Christian Preitschaft und Diakon Dieter Gerstacker
von Redaktion ONETZProfil

27 Kinder aus den Pfarreien Gebenbach und Ursulapoppenricht empfingen in einem gemeinsamen Gottesdienst die Firmung. „Nehmt Euren Glauben mit ins Erwachsenenleben“, ermunterte Weihbischof Josef Graf aus Regensburg als Spender des Sakraments die jungen Christen beim Firmgottesdienst in Ursulapoppenricht. Nach einer Begrüßung durch Pfarrvikar Christian Preitschaft, der die jungen Christen auf diesen besonderen Tag vorbereitet hatte, hieß Firmling Emma den Weihbischof im Namen aller Firmlinge willkommen.

Wie der Firmspender erklärte, habe jedes Sakrament zwei Seiten, so auch die Firmung: „Sie ist Gabe und Aufgabe zugleich.“ Die Gabe der Firmung sei Jesus selbst, der sich den Kindern im Sakrament selber schenke. Die Aufgabe für die Gefirmten bestehe darin, ihren Glauben lebendig zu halten. An die Paten gewandt verglich Josef Graf ihre Aufgabe mit der eines Beistands. Stehe doch der Firmpate im wahrsten Sinne des Wortes bereits bei der Firmung hinter seinem Patenkind.

Nachdem die Firmlinge gemeinsamen ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete Weihbischof Josef Graf den jungen Christen das Sakrament der Firmung. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Maria Birner an der Orgel und Markus Schöpf an der Trompete festlich gestaltet. Ein Projektchor, bestehend aus Familienangehörigen sowie einzelnen Chorsängern aus den beiden Pfarreien St. Martin Gebenbach und St. Ursula, trug unter Leitung von Maria Birner Lieder vor. Auch am Ende des Gottesdienstes dankte Firmling Matthias dem Weihbischof im Namen aller gefirmten Jugendlichen.

 

 

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