Die Gewerkschaft Verdi zeigt sich erfreut über die hohe Streikbeteiligung der Stationierungskräfte am Mittwoch. Bei der Demonstration und der Streikkundgebung am Marktplatz in Grafenwöhr waren etwa 500 Streikende vor Ort. „Wir haben bestätigt bekommen, dass zahlreiche weitere Beschäftigte die Arbeit niederlegen, angesichts der Temperaturen aber zu Hause geblieben sind“, erklärte Verdi-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. Betroffen sind bei dem zweitägigen Streik unter anderem der handwerkliche Bereich, Shuttle-Services, Schießbahnen, die Munitionsausgaben, Küchen, aber auch Teile der Verwaltung. Als Hauptredner war der stellvertretende Landesbezirksleiter von Verdi Bayern, Sinan Öztürk, vor Ort. Er zeigte sich hoffnungsvoll für die Verhandlungen, die am Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden: „Wir sind zuversichtlich, dass das heutige Signal bei den Arbeitgebern ankommt und sie ein entsprechend nachgebessertes Angebot nachlegen.“ Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner schlug den Bogen zu den aktuell laufenden Tarifauseinandersetzungen: „Ob im öffentlichen Dienst, bei der Post oder bei den Stationierungsstreitkräften – überall müssen die Beschäftigten sich ihre faire Entlohnung erkämpfen.“
Vilseck
15.02.2023 - 12:00 Uhr
500 Streikende am Marktplatz in Grafenwöhr
von Externer Beitrag
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