Inzwischen weiß die Polizei: Es gab am Mittwochabend ab 19 Uhr "eine Vielzahl von Anrufen" in Vilseck (Landkreis Amberg-Sulzbach) und Umgebung, bei denen sich ein Unbekannter als Kriminalbeamter vorstellte. Der Anrufer behauptete, er sammle Hinweise in Zusammenhang mit einem Einbruch, der gerade in der Nachbarschaft verübt worden sei. Aber seine "Gesprächspartner haben sich durchgehend richtig verhalten", das teilt die echte Polizei, nämlich die zuständige Inspektion in Auerbach, mit: Die Angerufenen haben am Telefon keinerlei Informationen über sich preisgegeben. Daraufhin brach der falsche "Kriminalbeamte" das Gespräch ab.
Die Auerbacher Inspektion nimmt diese Vorfälle zum Anlass, um darauf hinzuweisen, "dass die Polizei niemals Zeugen eines vermeintlichen Einbruchs telefonisch verständigt" oder versucht, auf diesem Weg Zeugen ausfindig zu machen: "Sollte die Polizei tatsächlich Kontakt mit Ihnen aufnehmen wollen, erfolgt dies schriftlich oder durch persönliches Erscheinen." Die Auerbacher Beamten empfehlen, "im Zweifelsfall" die Polizei anzurufen – allerdings sollte man dazu "keinesfalls die Wahlwiederholung", also nicht die Rufnummer verwenden, mit der man zuvor kontaktiert wurde. Die echte Telefonnummer der Polizei finden Betroffene im Telefonbuch und im Internet.













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