Im Vilsecker Rathaus haben Bürgermeister Hans-Martin Schertl und der überregional bekannte Fledermaus-Experte Rudolf Leitl, Diplom-Forstwirt und Gebietsbetreuer des Landschaftspflegeverbands Amberg-Sulzbach, die Wanderausstellung „Fledermäuse – Flugkünstler und nächtliche Jäger“ eröffnet. Die Ausstellung ist ein Projekt der Koordinationsstelle für Fledermausschutz Nordbayern im Institut für Tierphysiologie der Universität Erlangen-Nürnberg.
Interessierten zeigt sich die faszinierende Welt der Fledermäuse. Außerdem erfahren die Besucher, mit welch einfachen Mitteln sie die Tiere, deren Lebensräume und Quartiere schützen können. Rudolf Leitl erzählte bei der Ausstellungseröffnung aus seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Fledermäusen. Seine Zuhörer waren erstaunt, dass Fledermäuse nicht nur gewisse Ähnlichkeiten mit Menschen haben. In einigen Teilbereiche seien sie den Menschen sogar überlegen – sei es bei Geburtenkontrolle, Orientierungssinn oder Gedächtnisleistung.
Bürgermeister Hans-Martin Schertl dankte bei der Ausstellungseröffnung sowohl dem Referenten Rudolf Leitl und der Kulturbeauftragten der Stadt Vilseck, Adolfine Nitschke, für die Organisation und den Aufbau. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 26. September, zu den Öffnungszeiten des Vilsecker Rathauses zu sehen.
Viele Fledermaus-Arten gefährdet
- Fledermäuse stehen laut Fledermaus-Expertem Rudolf Leitl unter strengem Schutz, jedoch sind viele der in Bayern heimischen Arten in ihrem Bestand gefährdet.
- Häufig leben Fledermäuse versteckt in unmittelbarer Nachbarschaft der Menschen.
- Sie beziehen in Höhlen, Dachböden, Bäumen und Fassadenspalten Quartier.
- Weil sie aber tagsüber ruhen und nachts jagen, kennen viele Menschen ihre heimlichen "Untermieter" meist nicht.





















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