07.11.2019 - 15:38 Uhr
VilseckOberpfalz

Hello Mr. Pompeo: Bürgermeister begrüßen US-Außenminister

So einen prominenten Gast begrüßt der Vilsecker Bürgermeister auch nicht alle Tage. Hans-Martin Schertl hat am Mittwochabend dem US-Außenminister die Hand geschüttelt. Mike Pompeo war auf Visite im Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

„Sehr entspannt“ sei US-Außenminister Mike Pompeo (links) gewesen, als ihn Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch (Zweiter von rechts) und Vilsecks Rathauschef Hans-Martin Schertl (rechts) begrüßten. Bei dem kurzen Treffen waren auch Staatskanzleichef Florian Hermann (Zweiter von links) und General Christopher R. Norrie dabei.
von Uli Piehler Kontakt Profil

Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl und sein Grafenwöhrer Amtskollege Edgar Knobloch durften am Mittwochabend den US-Außenminister in der Oberpfalz begrüßen. Mike Pompeo war gegen 20 Uhr in Nürnberg gelandet, schon eine Stunde später empfingen ihn Schertl und Knobloch gemeinsam mit Staatskanzleichef Florian Hermann, der extra für das zehnminütige Treffen aus München angereist war, im Hotel „Army Lodge“ auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Auch General Christopher R. Norrie war quasi als Hausherr dabei.

Mit Blaulicht über die Autobahn

Grafenwöhr

„Ich habe ihm gesagt, dass die Soldaten hier eine Heimat haben, auch wenn sie weit weg von ihrer eigentlichen Heimat sind“, berichtete Schertl von dem kurzen Gespräch. Pompeo war in den 1980er-Jahren in Grafenwöhr stationiert. Er sei gespannt, was sich in all den Jahren auf dem Übungsplatz getan habe, habe der Außenminister gesagt. Dieses Interesse sei ein gutes Zeichen für den Standort, bewertete Bürgermeister Knobloch das Treffen positiv. Für ein längeres Gespräch sei leider keine Zeit gewesen.

Am Donnerstagmorgen fand ein Arbeitsfrühstück mit dem aus Berlin angereisten US-Botschafter Richard Grenell und der in München ansässigen Generalkonsulin Meghan Gregonis statt, danach fuhr Pompeo mit einem Panzer vom Typ Stryker ins Südlager Vilseck, wo er das Reed-Museum besuchte. Von Vilseck aus setzte sich sein Konvoi mit viel Blaulicht und 35 Fahrzeugen Richtung Mödlareuth in Bewegung.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.