Bei der Bezirkskonferenz des Frauenbunds im Vilsecker Pfarrsaal kam bei den turnusgemäß anstehenden Vorstandswahlen keine neue Bezirksleitung zustande. Das bisherige Führungstrio stand aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Die Vorsitzende Margarete Hirsch war bereits drei Wahlperioden im Amt – laut KDFB-Geschäftsordnung die maximal zulässige Dauer. Da half es nichts, dass ihre Wiederwahl von mehreren Teilnehmerinnen angeregt wurde und sie selber zum Weitermachen bereit gewesen wäre.
Satzungsgründe verhinderten auch eine Wiederwahl der Hirsch-Stellvertreterin Kerstin Aufschneider. Vor kurzem zur stellvertretenden Diözesanvorsitzenden aufgestiegen, konnte sie nicht als Bezirksleiterin kandidieren. Die Dritte im Bunde, Schriftführerin Petra Ehringfeld, stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Schließlich fand sich Monika Rubenbauer vom KDFB-Zweigverein Herz Jesu Rosenberg bereit, als Ansprechpartnerin die Verbindung zwischen den neun Zweigvereinen und dem Diözesanverband zu halten und Informationen in beide Richtungen weiterzuleiten.
Margarete Hirsch bleibt dem Frauenbund in anderen Funktionen erhalten, so als Schriftführerin im Zweigverein Hahnbach, als Vorsitzende der Eine-Welt-Kommission des Diözesanverbandes und Referentin des Diözesan-Bildungswerkes für meditative Tänze und Expertin für Mobilitätsförderung, Sturzprophylaxe und Kinaesthetics.
Bei der Konferenz stellte die Geistliche Diözesanbeirätin Birgitt Pfaller das bundesweite KDFB-Schwerpunktthema für die Jahre 2023 und 2024 vor: „MACHT.FRAUEN.STARK.“ Frauen, so Pfaller, sollten gegenüber dem Begriff „Macht“ nicht skeptisch sein. „Macht“ sei – richtig gebraucht – durchaus etwas Gutes. Sie ermutigte die Frauen, sich in Kirche und Gesellschaft einzumischen, eigene Standpunkte zu vertreten und einflussreiche Positionen anzunehmen, etwa bei den Kommunalwahlen.
Die stellvertretende Diözesanvorsitzende Eva Hambach stellte das Bildungsprogramm 2023 vor. Seit zehn Jahren führe der Frauenbund im Bistum die Solibrot-Aktion durch. Heuer sei das bislang höchste Ergebnis erzielt worden. Die 111 Zweigvereine hätten 34 594,53 Euro erwirtschaftet.



















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