Ein sehr nützliches Angebot für Senioren mit eingeschränkter Mobilität stellte Martin Osterhage, Betriebsleiter des Werkhofs Amberg-Sulzbach, den Vilsecker Stadträten vor. Insbesondere für Senioren, die öffentliche Busse nicht benutzen können oder in deren Ortschaften am Vormittag oder Nachmittag keine Busse verkehren, ist das so genannte Senioren-Shuttle eine zusätzliche Möglichkeit, um beweglich zu sein, heißt es. Angedacht ist der telefonisch zu buchende Fahrdienst beispielsweise für Fahrten zu Arztbesuchen, zur Apotheke oder auch für Einkäufe, sowohl in Vilseck als auch in Amberg und Sulzbach-Rosenberg. Aus dem Stadtratsgremium gab es positive Signale für das Projekt, die Stadt Vilseck wird den Großteil der Kosten tragen müssen. Für die mitfahrenden Senioren ist ein Euro pro Fahrt als Kostenmodell geplant.
Der Shuttle-Bus ist eine Einrichtung, die insbesondere von den Vilstal-Gemeinden schon seit Jahren erfolgreich benutzt wird. Entsprechender Bedarf besteht: „Im Schnitt nutzen so zwischen vier und 15 Personen den Fahrdienst“, bekundete Osterhage. „Das könnte auch in Vilseck so sein, wenn das Projekt erst einmal angelaufen ist“, glaubt Bürgermeister Hans-Martin Schertl.
Eine erste Vorstellung des Busses und des Projekts soll im März kommenden Jahres erfolgen; ab April könnten die Kleinbusse starten. Die Abholung sowie der Ausstieg erfolgt von zu Hause, einmal wöchentlich ist eine Fahrt geplant. Unterstützung bekommen die Senioren beim Ein- und Aussteigen durch die geschulten Fahrer des Werkhofs, heißt es. Aus Erfahrung weiß man offenbar, dass das Senioren-Shuttle so zwischen vier und fünf Stunden am Einsatztag unterwegs ist. Durch diverse Flyer, Öffentlichkeitsarbeit, Infos im Rathaus soll nun das Senioren-Shuttle-Projekt publik gemacht und dann entsprechend genutzt werden.













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