Bei einem traditionellen bayerischen Weißwurstfrühstück besprachen Colonel Christopher Danbeck, der verantwortlich für die US-Standorte Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels und Garmisch mit etwa 40 000 Soldaten, deren Familien und Zivilbeschäftigten ist, und Bürgermeister Hans-Martin Schertl aktuelle Themen. "Es ist wichtig, sich auszutauschen und die Kontakte aufrecht zu erhalten", so der Bürgermeister. Sehr viele Amerikaner wohnten im Südlager und im Stadtbereich sowie in den umliegenden Ortschaften. Schertl sprach von einem sehr bedeutenden Faktur für die Stadt Vilseck. "Uns ist wichtig, dass sich die Amerikaner in Vilseck wohl und zu Hause fühlen", unterstrich er.
Danbeck ging auf die Corona-Schutzmaßnahmen und die Impfkampagnen an den Standorten ein. Einbezogen würden auch die deutschen Mitarbeiter. Der Kommandeur hofft, dass bald wieder etwas Normalität einkehrt. "Ich bin sehr gerne in Bayern und hoffe, dass mit den sinkenden Infektionszahlen bald wieder wenigstens kleinere Veranstaltungen möglich sind und die Soldaten Land und Kultur wieder besser kennenlernen und genießen können." Danbeck bedauerte, dass das große deutsch-amerikanische Volksfest, das normalerweise in August stattfindet, abgesagt werden musste. Trotz des momentanen Rückgangs der Neuinfektionen und der ansteigenden Zahl an Impfungen sei die Absage die sicherste Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt. "Wir hoffen alle aber, nächstes Jahr mit unseren Freunden wieder gemeinsam feiern zu können", sagte Danbeck.
Bürgermeister Hans-Martin Schertl lud die Amerikaner zum Besuch des Vilsecker Wochenmarktes ein, der jeden Samstag auf dem Marktplatz läuft. Außerdem sagte Schertl, er hoffe, dass man im Advent gemeinsam den Vilsecker Weihnachtsmarkt eröffnen könne. Mit einem Brotzeit-Brettl bedankte sich der Rathaus-Chef bei seinem Gast für dessen Besuch.













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