Der Vilsecker Bürgermeister Hans-Martin Schertl (Freie Wähler) zeigte sich am Montag tief besorgt von der Ankündigung der US-Armee, eventuell die Werkstätten ihrer Garnisonen an private Anbieter auszulagern. "Die Akzeptanz des Truppenübungsplatzes in der Bevölkerung hängt an den Arbeitsplätzen", betonte er in einer Pressemitteilung.
Die Bewohner der Anrainergemeinden müssten unter anderem zunehmenden Schießlärm, Lärm von Flugzeugen und Behinderungen durch Fahrzeugkolonnen hinnehmen. Freundschaft und Zusammenarbeit seien wichtig, dabei dürfe aber nicht der Eindruck entstehen, dass eine Seite über Gebühr belastet werde. "Ich werde das die amerikanischen Dienststellen wissen lassen", sagte Schertl. Der Vilsecker Rathauschef will jetzt seinen Parteifreund, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, einschalten und auch Kontakt zum Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), aufnehmen. Dieser soll die Sorgen bei seinem für September geplanten Besuch im Pentagon vorbringen.













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