Vilseck
28.05.2019 - 12:28 Uhr

Vilsecker Bürgermeister in großer Sorge

Die US-Armee in Grafenwöhr prüft die Auslagerung der Werkstätten in ihren Garnisonen. Bei den Bürgermeistern der Anrainergemeinden schrillen die Alarmglocken. Unter anderem bei Hans-Martin Schertl in Vilseck.

Mit großen Sorgen blickt Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl auf die Zukunft der Arbeitsplätze der Zivilbeschäftigten bei der US-Armee. Bild: rha
Mit großen Sorgen blickt Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl auf die Zukunft der Arbeitsplätze der Zivilbeschäftigten bei der US-Armee.

Der Vilsecker Bürgermeister Hans-Martin Schertl (Freie Wähler) zeigte sich am Montag tief besorgt von der Ankündigung der US-Armee, eventuell die Werkstätten ihrer Garnisonen an private Anbieter auszulagern. "Die Akzeptanz des Truppenübungsplatzes in der Bevölkerung hängt an den Arbeitsplätzen", betonte er in einer Pressemitteilung.

Die Bewohner der Anrainergemeinden müssten unter anderem zunehmenden Schießlärm, Lärm von Flugzeugen und Behinderungen durch Fahrzeugkolonnen hinnehmen. Freundschaft und Zusammenarbeit seien wichtig, dabei dürfe aber nicht der Eindruck entstehen, dass eine Seite über Gebühr belastet werde. "Ich werde das die amerikanischen Dienststellen wissen lassen", sagte Schertl. Der Vilsecker Rathauschef will jetzt seinen Parteifreund, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, einschalten und auch Kontakt zum Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), aufnehmen. Dieser soll die Sorgen bei seinem für September geplanten Besuch im Pentagon vorbringen.

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