Im Autohaus Dobner wurde am Freitagabend nicht nur der gelungene Erweiterungsbau und der Umbau des Servicebereichs groß gefeiert sondern zugleich das "70 plus 1"-jährige Bestehen des Unternehmens. Kein Wunder, dass sich deshalb eine Reihe von Ehrengästen, Geschäftspartner und vor allem die Mitarbeiter des Autohauses und der Tankstelle um die Familie Dobner zu diesem denkwürdigen Anlass in den neuen Räumlichkeiten versammelten. Juniorchef Peter Dobner erinnerte an die ersten Planungen zu dieser großen Investition, die bereits im Jahr 2014 begannen.
Ein immer größer werdender Kundenstamm und mehr Mitarbeiter setzten das Umdenken in der Firmenleitung in Gang. „Die Platzverhältnisse waren einfach zu eng“, erklärte Peter Dobner. Außerdem wurde die alte Ausstellungshalle zunehmend undicht. „An manchen Tagen stellten wir Eimer vor unseren Schreibtischen auf, um das Regenwasser aufzufangen und Fenster und Türen waren energetisch eine Katastrophe“, berichtete er. „Das war nicht unser Anspruch und das wollten wir auch unseren Kunden nicht weiter zumuten.“ Die Entscheidung hieß Sanierung oder Neubau. Die Entscheidung fiel klar für den Neubau mit Obergeschoß. Hinzukam der neue Standard für VW-Nutzfahrzeuge und so wurde das Projekt vergrößert.
Der Juniorchef ging auch auf die große emotionale Bindung seiner Eltern Karola und Karl zum Autohaus ein, denen der Abbruch des Gebäudes nicht leicht gefallen sei. „Es war der erste Bau, den meine Eltern realisierten, der erste Schritt in ihre Selbstständigkeit im Jahr 1980.“ Im August wurde nun der Neubau mit 750 Quadratmetern neuer Nutzfläche und dem Herzstück Dialogannahme fertiggestellt. Stolz ist der Firmenchef auf die neue Dachterrasse, auf deren Umsetzung er persönlich für seine Mitarbeiter großen Wert legte, die sich in der Mittagspause ein paar Sonnenstrahlen abholen können. „Die Zeit des Provisoriums ist nun vorbei.“
Dekan Alexander Hösl und Pfarrer Volker Wappmann segneten die Familien Dobner und die Mitarbeiter, die in diesem Haus Arbeit leisten. „Das Positive herausstellen und nach vorne schauen“, lautet die Devise, die Menschen unserer Zeit wieder vielmehr lernen müssten, meinte Dekan Hösl. Die Vision, das Unternehmen umzugestalten und die Firma den Erfordernissen der Zeit anzupassen ist nun Wirklichkeit geworden. „Das Gebäude strahlt nach außen aus, lädt Kunden ein, bringt den Mitarbeitern Erleichterung und macht die Atmosphäre in diesem Betrieb angenehmer“, zählte der Geistliche auf.
Seniorchef Karl Dobner dankte seinem Sohn Peter und Schwiegertochter Sabine für die Fortführung des Betriebs. Zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier meinte: „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind“, diese Feststellung passe exakt auf den Mut zu investieren und die Bereitschaft sich weiter zu entwickeln und Neues anzugehen auf die Familie Dobner. Die Fähigkeiten, die heute im Wirtschaftsleben gefragt sind, wie Flexibilität und Kostenbewusstsein, Innovationsfreude und Gespür für Kundenwünsche, hätten Sabine und Peter Dobner mit dieser Erweiterung bewiesen. In dritter Generation meistern sie die Herausforderungen und blicken auf eine traditionsreiche und mehr als 70 Jahre währende Firmengeschichte zurück. Urgroßvater Josef Dobner meldete bei der Stadt am 16. September 1948 eine Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätte an und legte so den Grundstein, nachdem er bereits ein Jahr zuvor hauptsächlich mit amerikanischen Fahrzeugen arbeitete. Mit dem Umbau schlage die Firma ein neues Kapitel in der Firmengeschichte auf.
Bezirksmanager Udo Spielmann von der Volkswagen AG hob die gute Zusammenarbeit mit der Unternehmerfamilie hervor. Seit 19 Jahren dürfe er diese Zusammenarbeit nun schon begleiten und er gratulierte zu diesem gelungenen Bauwerk. Werkstattleiter Josef Bronold übermittelte die Glückwünsche der Belegschaft, dankte für den sicheren Arbeitsplatz und bat, unter großem Applaus, um weiter gute Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern. Musiker Markus König gestaltete mit seiner Band den Abend mit Jazz, Pop und Soul.














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