Schon von weitem hallte die lustige Stimmung auf die Pestalozzistraße. Die Senioren waren los und schunkelten, sangen, tanzten und lachten was das Zeug hielt. „Unsere Lotte lässt sich durch nix bremsen, auch nicht durch einen doppelt gebrochenen Haxen“, versicherte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, als er am Donnerstag ins katholische Pfarrheim zu den Senioren der Großgemeinde eilte. Trotz ihres gebrochenen Beins lud die Seniorenbeauftragte die Frauen und einige Männer zu einem närrischen Faschingsnachmittag ein. Auf Krücken humpelnd ließ sich Lotte Hofmann die Stimmung nicht verderben und organisierte eine vergnügliche Faschingssause. Mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee stärkten sich die Besucher, bevor sie das Tanzbein zur Musik der „Sperrmüll-Kracher“ in Schwung brachten.
Die Oldies „Wo der Wildbach rauscht, dort im grünen Wald“ oder „Wenn sich zwei lieben“, erinnerten an die frühere Jugendzeit in Zweisamkeit. Zwischendurch lockerten deftige Witze die Runde auf. Das bewährte Helferteam um Lotte Hofmann mit Tochter Karin, den Enkeln und Urenkeln sorgte dafür, dass bei den Senioren kein Wunsch offen blieb. Die Gebrüder Moll als Stimmungskanonen spielten auch Fastnachtslieder auf, die bei den Gästen sehr gut ankamen. Bevor die Kindergarde des Vohenstraußer Faschingvereins ihren großen Auftritt meisterte, servierte der Bürgermeister den Senioren mit Original-Narrenkappe Hochprozentiges auf einem Serviermeterstab. Viel Gelächter gab es auch bei den verschiedensten Einlagen der Musikanten mit denen sie eine Pointe nach der anderen lieferten. Der Spaß kam an diesem Nachmittag jedenfalls nicht zu kurz.














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