Eigentlich sollten es für die Bauhofmitarbeiter ein paar ruhige Tage werden. Doch ausgerechnet am ersten freien Tag nach dem Jahresabschluss entdeckte Wassermeister Theo Schwägerl einen Wasserrohrbruch. Der bereitete den städtischen Bauhofmitarbeitern wenige Tage vor dem Weihnachtsfest eine „schöne Bescherung“. Bereits um 5 Uhr am Freitagmorgen bemerkte der städtische Angestellte im eigenen Haus einen gravierenden Druckabfall in der Wasserleitung. Umgehend setzte sich der Experte an seinen Computer, um die städtischen Wasserleitungen zu kontrollieren. Sofort stach ihm eine Versorgungslücke im westlichen städtischen Bereich ins Auge. Auf dem anschließenden Fußweg zum Bauhof entdeckte er an der Kreuzung Fasanen- und Finkenweg ein ungewöhnliches Wasserrauschen im Kanal. Sofort informierte Schwägerl Außendienstleiter Karl Frey, der spontan einen Bautrupp zusammentrommelte, obwohl ein freier Tag eingeplant war. Kurz nach 6 Uhr rückten bereits schwerer Bagger, Radlader und Lastwagen im Finkenweg an. Gleich zwei Aufgrabungen waren erforderlich, bis das Leck lokalisiert werden konnte. Bei der Wasserleitung handelt es sich laut Frey, um die ersten Kunststoffleitungen, die im Stadtgebiet bereits vor mehr als 50 Jahren verlegt worden sind. Die Rohrmuffen wurden damals mit einer Art Leim verfestigt, der sich mittlerweile löst, erklärte der Außendienstleiter. Während der mehrstündigen Reparaturarbeiten war der westliche Straßenabschnitt des Finkenwegs ohne Brauch- und Trinkwasserversorgung. Erschwerend kam für die Arbeiter der Dauerregen hinzu.
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