Die siebenjährige Helena Hager und der gleichaltrige Benjamin Zeller springen begeistert und mühelos über das Seil. Ihre Übungsleiterin Jennifer Braun aus Regensburg ist selbst seit ihrem neunten Lebensjahr begeisterte Rope-Skipping-Anhängerin bei der DJK SV Keilberg. Zwischenzeitlich gibt die 24-Jährige ihr Wissen als Übungsleiterin an nachfolgende Generationen weiter. „Rope Skipping eignet sich hervorragend, um Kindern eine sportmotorische Basis zu vermitteln“, erklärt sie. Das Seilspringen bringe Bewegung unter Kinder und Jugendliche, stärke Herz-Kreislauf und das Zusammenspiel von sämtlichen Muskeln sowie die Körperhaltung.
Während sich die Kleinsten von fünf bis sieben Jahren noch etwas schwer tun, im Takt über das schwingende Seil zu springen und im richtigen Moment vom Hallenboden abzuheben, klappt das bei den Älteren schon prima. „Meine Mama hat mich einfach angemeldet“, berichtet Helena Hager und ist nun ganz begeistert, weil auch ihre Freundin an ihrer Seite hüpft.
„Im Frühjahr haben wir den ersten Kurs abgehalten und weil der so einen guten Anklang fand, haben wir nun einen weiteren angeboten“, informierte Stephanie Beierl vom TV-Vorstand.
Benjamin Zeller ist ein richtiges TV-Kind und probiert alle Sportarten aus. „Mir gefällt das Springen, und ich war auch schon im Frühjahr dabei.“ Bei den Jüngsten dürfen am Ende der eineinhalbstündigen Übungseinheit auch die Mamas zuschauen. Damit sich die kleinen Hopser nur auf das Springen konzentrieren müssen, schwingt die Trainerin mit einem Kind die zwei langen Gliederseile, die am Ende einen Griff aufweisen, im Uhrzeigersinn. Die Sportler warten auf den richtigen Moment und springen vom Hallenboden ab. "Höchste Konzentration, Fitness, Ausdauer und Koordination entwickeln sich von ganz allein", berichtet Braun.
Prinzipiell kann die Trendsportart Rope Skipping bei den Älteren auch in den Showbereich oder in Wettkämpfe gehen. Lena Solfrank kommt bei der zweiten Gruppe am frühen Abend in die Eglseeturnhalle, bei der sich die 8- bis 10-Jährigen fit hüpfen. „Die Bewegungen kann man auch gleichzeitig mit einer Partnerin zur Musik machen“, freut sich die Vohenstraußerin, deren Hobby auch Musik ist. Ihr Können will die neunjährige Linda Hager noch perfektionieren und am Überkreuzspringen feilen. „Ich hab das zu Hause schon geübt und da hat es schon ganz gut geklappt“, war sie guter Dinge. Felicitas Kaisers Mama hat Jana Zwacks Mutter auf das TV-Angebot aufmerksam gemacht, und die beiden Mädels wollten dabei sein.
Immer wieder neue Ideen bauen die Schwestern Alina (14) und Jana Hölzl (13) in ihre ausgeklügelten Choreographien ein, als sie am Abend als letzte Gruppe mit den bis 15-Jährigen die Halle in Beschlag nehmen. Der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt. Im Team werden Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft, aber auch Beweglichkeit und das Rhythmusgefühl verbessert.
Die Bewegungen kann man auch gleichzeitig mit einer Partnerin zur Musik machen.
Ich hab das Überkreuzspringen zu Hause schon geübt und da hat es bereits ganz gut geklappt.
Rope Skipping eignet sich hervorragend, um Kindern eine sportmotorische Basis zu vermitteln.






















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