11.06.2019 - 12:55 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Silberne Konfirmation

Acht Frauen und Männer feiern in der evangelischen Stadtkirche mit Ruhestandspfarrer Hermann Bock und Stadtpfarrer Dieter Schinke den Jubiläumsgottesdienst.

In der Evangelischen Stadtkirche Vohenstrauß feierten 8 der insgesamt 11 Jubelkonfirmanden den Tag ihrer silbernen Konfirmation. Der damalige Stadtpfarrer Hermann Bock (links), der die jungen Christen konfirmierte, kam ebenfalls zu diesem denkwürdigen Tag. Stadtpfarrer Dieter Schinke (rechts) beglückwünschte die "Silbernen" ebenfalls.
von Elisabeth DobmayerProfil

Vor 25 Jahren gingen sie gemeinsam erstmals miteinander zum Abendmahl und feierten ihre Konfirmation in der evangelischen Stadtkirche. An selber Stelle trafen sich die Frauen und Männer der Konfirmationsjahrgänge 1993/1994 nun ein Vierteljahrhundert später am Pfingstsonntag zur Feier des silbernen Konfirmationsjubiläums. „Ihr wollt das Gedächtnis euerer Konfirmation mit uns feiern und sich dessen vergewissern, was euch vor 25 oder 26 Jahren als Zusage für euer ganzes Leben zugesprochen worden ist“, versicherte der damalige Stadtpfarrer Hermann Bock, der er sich nicht nehmen ließ, mit Stadtpfarrer Dieter Schinke persönlich den Jubiläumsgottesdienst zu feiern. „Schutz und Schirm vor allem Argen, Stärke und Hilfe zu allem Guten.“

In der Vohenstraußer Stadtkirche habe das Lied „Tu mir auf die schöne Pforte, führt in Gottes Haus mich ein“ Tradition. Deshalb durfte es auch an diesem wichtigen Gedenktag und zur Erinnerung an der Schwelle des Erwachsenwerdens damals nicht fehlen. Die Feier sollte aber nicht nur Nostalgie sein sondern den Blick auf das lenken, „auf das ihr konfirmiert wurdet“, meinte Pfarrer Bock. „Ihr seid einfach einer Spur gefolgt, geprägt durch das Elternhaus oder die Schule. An welchen Wegweisern und -kreuzungen habt ihr euch entschieden?“ Spielte die Liebe Gottes dabei eine entscheidende Rolle und war der Glaube eher ein Hindernis oder eine Hilfe? „Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.“ Dieser Satz aus König Salomo erschien Pfarrer Bock passend für die „Silbernen“. Weiter meinte er: „Wenn wir das glauben und wissen, dann können wir getrost voranschreiten und werden nicht stolpern.“ In diesem Glauben dürften die Jubelkonfirmanden jeden Tag neu anfangen. In Erinnerung daran, dass Gott seinen guten Geist an Pfingsten in diese Welt aussandte, damit Menschen in Frieden leben können, führte Pfarrer Bock weiter aus: „Oft gewinne man heute den Eindruck, dass unsere Spitzenpolitiker von allen guten Geistern verlassen sind und als wäre das einstmals christliche Abendland auf dem Weg seine Wurzeln und damit sein tragendes Fundament zu verlieren.“

Der Evangelische Posaunenchor unter Leitung von Erwin Scholz gestaltete den Gottesdienst mit festlichen Jubelklängen mit. Bereits am Vorabend haben sich die ehemaligen Freunde der evangelischen Kirche zu einem ersten Austausch in der Weißbiergaststätte Behringer getroffen. Zum gemeinsamen Mittagessen ging es im Anschluss an den Gottesdienst zum Gasthof „Schübl’adl“.

Die Jubelkonfirmanden:

Jahrgang 1994: Nadine Bock (geborene Bendler), Frank Hilburger, Oliver Ibisch, Uli Münchmeier, Harald Schefter, Sonja Scheinkönig und Nadien Wurda (geborene Swenson). Jahrgang 1993: Katrin Fuchs, Steven Haase, Christian Reinl und Florian Wüst.

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