26.01.2020 - 10:15 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Tierischer Seniorenfasching

Es wird richtig bunt bei der Faschingsveranstaltung der Senioren. Schuld daran, sind die Kindergartenkinder von Anton Ferazin aus Roggenstein. Für ihren Auftritt erhalten sie großen Applaus.

von Elisabeth DobmayerProfil

„Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen, so schön…!“, der Faschingsklassiker war schon von weitem zu hören. Im katholischen Pfarrheim St. Marien war am Donnerstagnachmittag Frohsinn und Stimmung eingekehrt, denn die städtische Seniorenbeauftragte Lotte Hofmann lud die älteren Herrschaften aus der Großgemeinde zur Faschingsgaudi ein. Unter die vielen Frauen trauten sich auch drei Männer, die zünftig mitfeierten. Ein abwechslungsreiches Kuchenbüffet mit Faschingskrapfen und leckeren selbstgebackenen Kuchen stärkte die Besucher zu Beginn mit einer Kaffeerunde. Bunte Hütchen auf dem Kopf oder Girlanden um den Hals geschwungen markierten die lustige und bunte Veranstaltung.

Zum Tanz spielten die Brüder Anton und Josef Moll schwungvoll auf. Vor allem die Evergreens kamen in der lustigen Gesellschaft an. Lotte Hofmann eröffnete die Tanzrunden, bevor der städtische Kindergarten Anton Ferazin aus Roggenstein mit Leiterin Birgit Zant und den Erzieherinnen und einer großen Schar Mädchen und Buben einen Besuch abstatteten. Heuer verwandelten sich die Kinder in der fünften Jahreszeit in „Elmar, den Elefanten“. Bunt statt grau heißt dessen Devise, denn Elmar ist ein bunter und karierter Zeitgenosse, der andere mit Leichtigkeit ansteckt.

Als die Kinder auftauchten, wurde es gelb, orange, rot, rosa, lila, blau, grün und schwarz oder weiß. Elmar bringt nämlich alle grauen Elefanten so richtig zum Lachen, denn er kennt viele Streiche und hat jede Menge Unfug im Kopf. „Der Elefant tanzt heut‘ Samba und ruft dabei laut Karamba. Zuerst macht er sich einmal warm und streckt sich hoch so weit er kann. Er hält den Rüssel in die Lüfte und kreist dabei auch seine Hüfte. Er schwingt sie einfach hin und her, Samba tanzen mag er sehr“, hopsten die Kinder im Takt und luden die Senioren ein, es ihnen gleich zu tun.

Auch die zweite Aufführung stieß auf viel Zustimmung, denn sie malten mit den Armen einen Regenbogen an. „Hoch über unseren Köpfen so weit wie's jeder kann und stören mal paar Wolken dann schieben wir sie weg, einfach mit beiden Armen zur Seite weg weg weg. Jetzt machen wir den Regenbogen bunt und schön. Wir stell'n uns vor das unten bunte Eimer steh’n. Jetzt tauchen wir die Hände in die bunten Eimer ein, dann rauf zum Regenbogen richtig bunt soll er sein.“ Quietschvergnügt tobten sich die kleinen Gäste aus und die Senioren hatten ihre helle Freude daran und spendeten viel Applaus. Auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer war mit einem lauten „Helau“ zur frohen Runde gestoßen und brachte einen ganzen Korb hochprozentiger Getränke für die Senioren mit, die er mit Lotte Hofmann an die Besucher ausschenkte.

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