01.11.2021 - 10:25 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Tödliche Oberpfalz: Der Stalking-Mord von Vohenstrauß

Eine junge Frau aus Vohenstrauß lernt im Internet einen jungen Mann aus Hessen kennen. Sie treffen sich, sie weist ihn ab. Er beginnt, ihr massiv nachzustellen. Am Ende gipfelt alles in völliger Eskalation - und Stephanie ist tot.

In der 5. Episode sprechen wir über den Stalking-Mord von Vohenstrauß.
von Redaktion ONETZProfil

Stephanie ist eine junge, 21-jährige Mutter aus Vohenstrauß, die nach einigen persönlichen Tiefschlägen ihr Leben wieder neu sortiert. Sie fasst Mut, macht ihren Führerschein, wird an ihrer Berufsschule sogar Klassensprecherin. Beim Online-Spiel "World of Warcraft" lernt sie 2011 Alexander kennen. Er ist 22 Jahre alt und stammt aus Hessen. Sie verstehen sich gut, chatten, tauschen Nummern und treffen sich schließlich bei Stephanie und ihren Eltern.

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Doch Alexander ist Stephanie nicht geheuer. Sie will keine Beziehung zu ihm, merkt, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Alexander allerdings will das nicht akzeptieren. Er zieht nach Vohenstrauß, steht permanent vor ihrer Haustür, bombardiert sie mit Anrufen und Nachrichten, bis Stephanie es mit der Angst zu tun bekommt. Am Ende steht Alexander vor Stephanies Haustür. Mit einem 31 Zentimeter langen Messer sticht er auf die junge Mutter ein. Sie stirbt noch im Hausflur in den Armen ihrer Mutter.

In Folge 5 unseres Podcasts "Tödliche Oberpfalz" haben wir uns intensiv mit dem schrecklichen Ausgang dieses Stalking-Falles auseinandergesetzt, der Vohenstrauß schockiert hat. Als Expertin steht uns Christiane Honer zur Verfügung, Redakteurin bei der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Sie gibt Tipps, wie sich Betroffene von Stalking verhalten sollen. Und appelliert deutlich: "Dokumentieren Sie alles und wenden Sie sich an die Polizei."

Hier geht es zu Folge vier

Amberg
INFO:

Opfer- und Täterschutz

Es ist uns wichtig, die Opfer, Angehörigen und Zeugen sowie die Täter zu schützen. Deshalb werden wir bei diesem Fall die ganzen Namen der Beteiligten nicht nennen. Wir bitten unsere Hörer und Mitglieder der Facebook-Gruppe "Tödliche Oberpfalz" deshalb, den Opfer- und Täterschutz zu respektieren.

Falls ihr uns anonym etwas mitteilen wollt, könnt ihr dazu gerne unsere E-Mail-Adresse nutzen: ToedlicheOberpfalz[at]oberpfalzmedien[dot]de

 

 

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