09.02.2020 - 09:02 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Trauriger Abschied am Grab von Renate Tölzer

Groß ist die Anteilnahme am Schicksal der Familie Tölzer in Vohenstrauß. Mutter Renate hatte zweieinhalb Jahre tapfer gegen den Krebs gekämpft, am Ende aber doch verloren. Am Freitag hieß es Abschied nehmen.

Eine große Trauergemeinde nimmt am offenen Grab Abschied von Renate Tölzer.
von Walter BeyerleinProfil

Viele Menschen in und um Vohenstrauß hatten an ihrem Schicksal teilgenommen. Die dreifache Mutter Renate Tölzer musste eine harte Diagnose hinnehmen, trat aber dem übermächtigen Gegner mutig entgegen. Am 1. Februar verlor sie den Kampf gegen die Krankheit. Sie starb im Hospiz in Neustadt/WN. Am Freitagnachmittag begleitete eine große Trauergemeinde die Verstorbene auf ihrem letzten Weg.

„Das darf doch nicht wahr sein“, sei vor rund zweieinhalb Jahren sein erster Gedanke gewesen, als er von der schweren Erkrankung Renate Tölzers erfuhr, sagte Dekan Alexander Hösl zu Beginn seiner Ansprache beim Trauergottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Die tragische Nachricht habe sich schnell herum gesprochen. Renate Tölzer sei allen als lebenslustige, humorvolle und herzliche junge Frau bekannt gewesen. Doch nach dem Bekanntwerden dieser Erkrankung habe sich für alle schlagartig das Leben anders dargestellt. Nach einer scheinbaren Besserung habe sich in den Wintermonaten der Gesundheitszustand wieder verschlechtert, sagte der Dekan.

Dann beschrieb Alexander Hösl den Lebensweg der Verstorbenen, verband dies mit Hinweisen auf ihr Hobby, die Bühne, die Musik und den Chor Fidelis, nannte Renate Tölzer einen Familienmensch, die ihren Kindern ihre Liebe gab, selbst in einer Zeit, in der es ihr sehr schlecht ging.

Den Trauergottesdienst umrahmte die Chorgemeinschaft „Fidelis“ mit den Sängerinnen Eva Maria Schmidt, Lena Rötzer, Steffi Mittelmeier und Katharina Portner sowie Johanna Pickert (Geige) und Michael Ertl (Klavier und Geige). Im Anschluss an den Trauergottesdienst verabschiedeten sich die Familie und Freunde am Sarg von Renate Tölzer. Die Kinder ließen als letzten Gruß und Zeichen der Hoffnung weiße Luftballons in den Himmel steigen.

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