28.02.2020 - 11:27 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Trinkwasserverbrauch in der Großgemeinde Vohenstrauß konstant

Trinkwasser ist gar nicht hoch genug zu schätzen. Es gilt als das wohl strengstens kontrollierte Lebensmittel. Aus den Trinkwasserleitungen der Stadt sprudelt allerhöchste Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden.

In der Großgemeinde kann das frische Wasser, das aus den Leitungen sprudelt, bedenkenlos als Durstlöscher genossen werden.
von Elisabeth DobmayerProfil

Der Trinkwasserverbrauch in der Großgemeinde ist sehr stabil und es sind keine Ausreißer dabei. Zu diesem Fazit kam Bauamtsmitarbeiter Markus Wildenauer in der Bau- und Umweltausschuss-Sitzung am Mittwochnachmittag im kleinen Rathaussaal, als er die Zahlen des Wasserwerks vorlegte. Seit 1992 werden die Zahlen statistisch erfasst und blieben in diesem Zeitraum auch in etwa gleich. Im vergangenen Jahr verbrauchten die Bürger in der Kommune 386.327 Kubikmeter des kostbaren Nass. Nach dem Höchstverbrauch 1992 (405.948) und 2003 (404.401) sank der Verbrauch seither kontinuierlich, bis er 2017 wieder leicht anstieg und sich auf den letztjährigen Verbrauch einpendelte. Am wenigsten wurde 2009 mit 358.212 Kubikmetern aus den Versorgungsleitungen entnommen.

Der Durchschnitts-Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr beläuft sich auf 38,371 Kubikmeter. Die Niederschlagsmenge hielt sich mit 702,40 Liter pro Quadratmeter auf niedrigem Niveau, war aber wieder etwas höher als im Jahr 2018 (569,20). Von den bisherigen Höchstwerten im Jahr 2002 mit 1137,6 Litern pro Quadratmetern ist man aber weit entfernt.

Bei den Quellschüttungen in den städtischen Anlagen zeichnet sich ein ähnliches Bild. Mit 4,91 Litern pro Sekunde sind die Zahlen weiter rückläufig und auf niedrigem Stand. Dies ist nicht zuletzt auch der stillgelegten Plattenquelle geschuldet, die seit dem Jahr 2008 nicht mehr in die städtische Wasserversorgung eingespeist wird. Während sich die Fahrenbergquelle mit 1,52 Litern pro Sekunde einschreibt, kommen aus der Altenstadter Quelle noch immerhin 2,58 Liter pro Sekunde und in Böhmischbruck liefert die Maximilianshofquelle nur noch lediglich 0,81 Liter pro Sekunde.

Von den Höchstquellschüttungen aus dem Jahr 2002 mit 12,91 Litern pro Sekunde oder auch in den Jahren zuvor mit um die zehn Liter ist man weit entfernt. Kein Wunder, dass der Wassereinkauf von der Steinwaldgruppe seit 1991 fast verdreifacht wurde. 237.141 Kubikmeter Wasser wurden für die Großgemeinde im vergangenen Jahr geliefert.

Die fest vereinbarten 210 000 Kubikmeter Wasser von der Steinwaldgruppe können durchaus in regenarmen Sommern bei höherem Wasserverbrauch aufgestockt werden, informierte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Allerdings müssten auch in regenreicheren Jahren 80 Prozent der vereinbarten Gesamtmenge abgenommen werden. Dass es diesbezüglich keine Ausreißer gebe, haben die städtischen Wasserwerker die Zahlen stets genau im Blick und steuern die Zufuhr aus den eigenen Quellen. Die Stadt habe sowieso rechtzeitig reagiert und bei der Steinwaldgruppe ein höheres Kontingent von 90 000 Kubikmetern beantragt.

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